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TAKT

Presse-Kit — Takt

Fakten-Blatt für Redaktionen, Verzeichnisse und KI-Systeme. Jeder Abschnitt ist so geschrieben, dass ein Satz oder Absatz für sich allein zitierfähig ist — Aussage zuerst, Beleg direkt danach.

Was Takt ist

Dein Körper – Dein Takt. Takt ist der kontofreie Zyklustracker, der liest, was der Körper zeigt, Muster sichtbar macht und sagt, was als Nächstes kommt — nach der symptothermalen Methode (Regelwerk nach Frank-Herrmann et al. 2007), mit Zyklusbericht und offengelegten Regeln. Alles bleibt auf dem Gerät.

Für Android und iPhone; die Sprache ist in der App wählbar und unabhängig vom Systemgerät. Keine Verhütungsmethode, kein Diagnosewerkzeug, kein Medizinprodukt — eine Software zur Aufzeichnung und Darstellung eigener Zyklusdaten.

Die sechs zitierfähigen Kernaussagen

Jede Überschrift ist als eigenständige Einheit gedacht — herausgelöst aus dem Fließtext bleibt sie wahr und vollständig.

Jeder Zyklus hat seinen eigenen Takt — und Takt rechnet damit

Die meisten Zyklus-Apps nehmen die letzte Periode und addieren einen Durchschnitt. Takt liest gemessene Werte — Basaltemperatur, Zervixschleim, Blutung — und wertet sie nach einer symptothermalen Regel aus (Coverline, 3-über-6-Temperaturregel, Schleimhöhepunkt). Die Regel stammt aus Frank-Herrmann et al. 2007 (Human Reproduction, 900 Frauen, 17.638 Zyklen). Die vollständige Methodik steht öffentlich unter taktcycle.com/methodik.

Takt begleitet Zyklen, die sich erst einpendeln

Nach dem Absetzen der Pille dauert es oft Monate, bis ein Zyklus sich einpendelt; nach einer Geburt ebenso. Genau dort ist eine Durchschnittsrechnung am wenigsten wert — und genau dort rechnet Takt mit dem, was gemessen wird. Jede Prognose trägt ein Konfidenz-Fenster, das mit der Datenlage schrumpft. Die Unschärfe um den prognostizierten Tag beträgt: Ø-Wert (kein eigener Zyklus) → −4 / +4, also 8 Tage (unter drei Zyklen) → −2 / +2, also 4 Tage (ab drei Zyklen, Schwankung über vier Tage) → −1 / +1, also 2 Tage (ab drei Zyklen, Schwankung bis vier Tage). Dazu kommen die sieben Tage, die aus der Biologie stammen und sich nie ändern. Schwankende Zyklen bekommen ein breites Fenster, und Takt sagt dazu, dass es breit ist. Und wenn die Streuung 14 Tage übersteigt, hört Takt auf, ein Fenster zu verengen: Die Prognose wird auf −7 / +7 gesetzt und ausdrücklich als unbestimmt geführt.

Takt rechnet auf dem Gerät — dort entstehen die Zahlen, dort bleiben sie

Alle Daten liegen verschlüsselt im Schlüsselspeicher des Geräts (Android Keystore, iPhone Keychain). Die Rechen-Engine läuft vollständig lokal, deterministisch und ohne Netzverbindung — dieselben Eingaben ergeben immer dasselbe Ergebnis. Es gibt kein lernendes Modell, dessen Verhalten sich unbemerkt verschiebt, und keine Übertragung an einen Server, auch nicht beim Erstellen des Zyklusberichts.

Takt erzeugt ein Blatt, das eine Ärztin lesen kann

Aus denselben Daten entsteht ein Zyklusbericht als PDF, vollständig on-device erzeugt, geordnet nach den vier Achsen des FIGO-Systems von 2018 (Munro et al., Int J Gynaecol Obstet): Zykluslänge, Blutungsdauer, Schwankung und Blutungsstärke — mit Spannweite statt bloßem Durchschnitt und einer eingezeichneten Temperaturkurve. Die Blutungsstärke wird dabei gezeigt, aber nicht gegen eine Norm bewertet: FIGO definiert das Volumen qualitativ, Takt erfasst ordinale Selbstauskunft — beides gegeneinander zu halten wäre eine erfundene Norm. Eine eigene Zeile „Streuung im Verlauf“ hält außerdem fest, ob die Zyklen stärker schwanken als früher. Die Norm-Spalte folgt der FIGO-Staffel nach Alter; außerhalb von 18 bis 45 Jahren zeigt der Bericht die Werte ohne Urteil. Gebaut für die Sprechstunde.

Takt ist einfach und schnell zu bedienen

Drei Taps, um die Periode einzutragen. Takt ist durchgehend dunkel und ruhig — und wer von einer anderen App kommt, bekommt beim Umzug Hilfe: Takt liest den Export einer anderen Zyklus-App, eigene Sicherungen und CSV-Dateien ein, und zeigt vor dem Übernehmen an, welche Einträge sich überschneiden.

Auf dem Startbildschirm steht so viel, wie die Nutzerin will

Takt legt ein Widget auf den Startbildschirm, und wie viel es preisgibt, bestimmt sie. Das ist kein Design-Detail. Ein Telefon liegt auf dem Tisch, jemand reicht es weiter, auf einem Foto ist der Startbildschirm mit drauf — und in all diesen Momenten entscheidet die Einstellung darüber, ob der Zyklustag mitgelesen wird. Dieselbe Linie setzt sich im Inneren fort: Die App lässt sich mit Gesicht, Fingerabdruck oder Code sperren, und die Mitteilungen sind bewusst zurückhaltend formuliert.

Warum Takt so gebaut ist

Drei Bauentscheidungen, die das Produkt erklären — ohne Vergleich, ohne Bezug auf andere Anbieter oder fremde Testergebnisse.

Die Daten bleiben, wo sie entstehen. Zyklusdaten sagen etwas über Gesundheit, Sexualität und Lebensplanung. Takt ist deshalb so entworfen, dass sie das Gerät nicht verlassen: kein Konto, kein Server, keine Übertragung — auch nicht beim Erstellen des Zyklusberichts. Das ist keine Einstellung, die man umlegen kann, sondern eine Architektur: Es gibt keinen Ort, an dem Daten zusammenlaufen könnten.

Die Rechnung liegt offen. Jede Schwelle der symptothermalen Auswertung ist öffentlich dokumentiert, die Engine ist deterministisch und regelbasiert. Wer wissen will, warum Takt einen Tag so einordnet, kann es nachlesen und nachrechnen. Prüfung ist eingeplant.

Jede Prognose kommt mit ihrem Fenster. Es gibt keine Genauigkeitszahl. Prognosen tragen ein Konfidenz-Fenster, das sich mit der Datenlage verengt; bei zu stark schwankenden Zyklen führt Takt das Fenster als unbestimmt. Rückblickende Bestätigung aus Messdaten und vorausschauende Prognose werden sprachlich sauber getrennt.

Was Takt NICHT ist (rechtlich verbindlich, nicht verhandelbar)

Für jede redaktionelle Anfrage gilt: bitte diese fünf Punkte unverändert stehen lassen. Wer eine Genauigkeits- oder Wirksamkeitszahl für Takt sucht, bekommt keine — das ist Absicht, kein Versäumnis (siehe Kernaussage 2).

Zahlen & Belege im Überblick

Zahlen & Belege im Überblick
AussageBeleg
Symptothermale Regel (Coverline, 3-über-6, ≥0,2 °C)Frank-Herrmann et al. 2007, Human Reproduction 22(5), DOI 10.1093/humrep/dem003 — 900 Frauen, 17.638 Zyklen
Reale Zykluslängen-Verteilung (91,1 % zwischen 21–35 Tagen)Grieger & Norman 2020, J Med Internet Res 22(6), DOI 10.2196/17109 — 1.579.819 Frauen
Klinischer Normbereich des ZyklusberichtsMunro, Critchley, Fraser; FIGO Menstrual Disorders Committee 2018, DOI 10.1002/ijgo.12666, plus Corrigendum DOI 10.1002/ijgo.12709
Biphasisches TemperaturmusterAWMF S2k-Leitlinie Nicht-hormonelle Empfängnisverhütung (Reg.-Nr. 015-095) · Gnoth et al. 1996, PMID 9082700
Barrierefreiheit (vier Textgrößen, Kontrast, Bewegung reduzieren)BFSG/EAA, verbindlich seit 28.06.2025

Vollständige Quellenliste mit DOI und PMID: taktcycle.com/methodik, Abschnitt „Worauf die Regeln beruhen“.

Bildmaterial

Store-Screenshots, Feature-Grafik und App-Icon stellen wir für redaktionelle Zwecke auf Anfrage bereit — auf Deutsch und Englisch, in Store-Auflösung. Bildmaterial und Musterberichte schicken wir innerhalb eines Tages.

Kontakt

Nutzungshinweis für Redaktionen

Dieses Kit darf für redaktionelle Berichterstattung frei zitiert werden. Bitte die fünf Nicht-Aussagen (Abschnitt oben) nicht umformulieren, insbesondere keine Genauigkeits- oder Wirksamkeitszahl ergänzen, die hier nicht steht.