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TAKT
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Methodik

Wie Takt rechnet

Takt rechnet mit deinen Zeichen, nicht mit dem Kalender.

Eine Kalenderrechnung nimmt die letzte Periode und addiert einen Durchschnitt. Die Zyklus-App Takt liest stattdessen die Werte, die du einträgst — Temperatur, Zervixschleim, Blutung — und rechnet damit in vier Schritten: Es bestätigt, was deine Zeichen zeigen. Es lernt, wie dein Zyklus läuft. Es ordnet ein, wie genau es rechnen kann. Und es findet Muster, die nur in deinen Daten stehen.

Je länger du dabei bist, desto enger wird dein Fenster

Takt nennt dir nie nur ein Datum. Es nennt dir ein Datum und wie breit das Fenster darum liegt — und diese Breite ist berechnet, nicht gefühlt. Am Anfang, wenn Takt noch nichts über dich weiß, sind es vier Tage in jede Richtung. Nach drei Zyklen mit geringer Streuung ist es einer.

Abbildung 1 — Fensterbreite nach Datenlage Vier Zustände untereinander auf einer gemeinsamen Mittellinie. Die Mittellinie ist der prognostizierte Tag, die Balkenbreite der Spielraum darum herum. Ohne eigenen Zyklus rechnet Takt mit einem Durchschnittswert und zeichnet gar kein Fenster. Unter drei Zyklen sind es minus vier bis plus vier Tage, also acht Tage Unschärfe. Ab drei Zyklen mit einer Streuung von fünf bis dreizehn Tagen sind es minus zwei bis plus zwei, also vier Tage. Ab drei Zyklen mit einer Streuung bis vier Tage sind es minus eins bis plus eins, also zwei Tage. Die Mittellinie ist der prognostizierte Tag. Die Balkenbreite zeigt, wie viel Spielraum Takt darum herum angibt. Ø-Wert kein eigener Zyklus kein Fenster −4 / +4 unter 3 Zyklen 8 Tage −2 / +2 ab 3 Zyklen · Streuung 5–13 Tage 4 Tage −1 / +1 ab 3 Zyklen · Streuung bis 4 Tage 2 Tage Lavendel = fruchtbares Fenster · 1 Tag = gleiche Breite in jeder Zeile
Abb. 1 — Die Stufen der Unschärfe und die Bedingung, unter der Takt in jede wechselt. Ein fruchtbares Fenster zeichnet Takt in dreien davon: Beim Ø-Wert nennt es die erwartete Periode, aber kein Fenster — und bei sehr stark schwankenden Zyklen keines von beidem (siehe Schritt 3).
Quelle: Rechenregel der Takt-Engine. Die Schwellen stehen unten in Schritt 3.

Das ist der Unterschied zu einer Vorhersage ohne Angabe: Du siehst nicht nur, was Takt erwartet, sondern woran du bist.

Die vier Schritte

Schritt 1 · Ergebnis: der belegte Eisprung

Bestätigen — was deine Zeichen zeigen

Nach dem Eisprung steigt die Basaltemperatur an und bleibt oben. Das ist kein Gefühl, das ist ein Muster, das man in einer Kurve sehen kann. Takt prüft dieses Muster gegen eine feste Regel — und sagt dir, wenn sie greift: von deiner Temperatur wahrscheinlich, ein Zeichen.

Vaginal oder rektal gemessen liegt die Kurve ruhiger als oral — alle drei Orte sind zulässig, aber nicht gleichwertig. Für welchen du dich entscheidest: bleib innerhalb eines Zyklus dabei.

Die Regel

  • Coverline auf Höhe des höchsten der sechs vorangehenden Tiefwerte
  • Drei Messungen in Folge darüber
  • Die dritte mindestens 0,2 °C über der Linie — sonst wartet Takt eine vierte ab
  • Takt setzt deinen Eisprung auf den Tag vor der ersten erhöhten Messung

Regelwerk: symptothermale Methode, untersucht an 900 Frauen über 17.638 Zyklen — Frank-Herrmann et al. 2007 (siehe Quellen).

Beispiel: so sieht das in einer echten Kurve aus

Deine Temperatur an sechs Tagen vor dem Anstieg: 36,35 · 36,40 · 36,30 · 36,45 · 36,35 · 36,40 °C

Der höchste dieser Werte ist 36,45 — dort liegt deine Coverline. Dann kommt: 36,60 · 36,65 · 36,70 °C

→ Drei Messungen in Folge über der Linie, die dritte 0,25 °C darüber — also mehr als die verlangten 0,2. Takt setzt deinen Eisprung damit auf den Tag vor der 36,60: von deiner Temperatur wahrscheinlich, ein Zeichen.

Wäre die dritte Messung nur 36,55 gewesen (0,10 °C über der Linie), hätte Takt eine vierte erhöhte Messung abgewartet — die Regel ist dann noch nicht erfüllt, und Takt tut nicht so.

Die Temperatur ist freiwillig. Trägst du keine ein, rechnet Takt normal weiter — nur dieser eine Beleg entfällt dann, und Takt behauptet ihn nicht ersatzweise.

Takt sagt dabei offen, wie fest eine Aussage steht — drei Stufen, nie mehr behauptet als belegt.

Die drei Beleg-Stufen

  • Geschätzt — kein Messwert vorhanden, nur aus deinem Zyklusrhythmus gerechnet.
  • Wahrscheinlich — die 3-über-6-Regel greift: ein starkes, aber einzelnes Zeichen.
  • Doppelt bestätigt — Temperatur UND dein Zervixschleim-Höhepunkt passen zueinander: die höchste Beleg-Stufe, die Takt über deinen Eisprung vergibt.

„Bestätigt" gehört allein der dritten Stufe. Ein Zeichen macht deinen Eisprung wahrscheinlich — bestätigen ihn zwei. Takt zeigt dir diese Stufe direkt am Eisprung an, nicht nur im Kleingedruckten.

Trägst du keinen Zervixschleim ein, bleibt es bei „wahrscheinlich" — die Doppelkontrolle behauptet Takt nicht ersatzweise.

Schritt 2 · Ergebnis: dein Periodentermin

Lernen — wie dein Zyklus läuft

Takt merkt sich drei Werte über deinen Zyklus: wie lang er ist, wie lang deine Periode dauert, und wie lang deine Gelbkörperphase (fachsprachlich Lutealphase) ist — die Zeit zwischen Eisprung und nächster Blutung.

Der letzte ist der interessante. Er wird üblicherweise mit 14 Tagen angesetzt, ist aber individuell und über die Zyklen hinweg erstaunlich stabil. Takt rechnet ihn aus deinen belegten Eisprüngen aus — ab dem ersten: Sobald ein Eisprung belegt ist und die nächste Periode begonnen hat, rechnet Takt mit deiner Gelbkörperphase statt mit der aus dem Lehrbuch. Jeder weitere belegte Eisprung macht den Wert ruhiger.

Die Rangfolge, für jeden der drei Werte

  1. Deine eigene Vorgabe, wenn du sie gesetzt hast
  2. Der Median deiner abgeschlossenen Zyklen
  3. Der Ø-Wert (28 Tage Zyklus · 5 Tage Periode · 14 Tage Gelbkörperphase)

Median, nicht Durchschnitt: Ein einzelner Ausreißerzyklus verschiebt deine Werte nicht.

Warum kein fester Standardwert: Bei über 90 % der Frauen liegt die mediane Zykluslänge zwischen 21 und 35 Tagen — Grieger & Norman 2020, rund 1,58 Millionen Frauen (siehe Quellen).

Beispiel: warum Median und nicht Durchschnitt

Deine letzten fünf Zyklen, der Länge nach sortiert: 27 · 28 · 28 · 29 · 35 Tage

→ Median = 28 Tage — der Wert in der Mitte. Der Durchschnitt läge bei 29,4.

Der eine 35-Tage-Zyklus — vielleicht eine stressige Woche, vielleicht eine Reise — würde einen Durchschnitt um anderthalb Tage nach oben ziehen und deine Prognose dauerhaft verschieben. Auf den Median hat er keinen Einfluss. Er bleibt trotzdem sichtbar: In Schritt 3 macht er dein Fenster breiter, statt deinen Termin zu verfälschen.

Zyklen, die du aus einer anderen App mitbringst, zählen bei Takt mit. Wer mit Historie umzieht, fängt nicht bei null an.

Schritt 3 · Ergebnis: dein fruchtbares Fenster

Einordnen — wie eng Takt rechnet

Jede Prognose bekommt eine Breite, und die Breite folgt einer Regel, nicht einem Bauchgefühl. Zwei Dinge entscheiden: wie viele abgeschlossene Zyklen Takt von dir kennt, und wie stark sie schwanken — der Abstand zwischen deinem kürzesten und deinem längsten der letzten sechs abgeschlossenen Zyklen.

Die fünf Zustände

Die fünf Konfidenz-Zustände und die Fensterbreite, die jeder erzeugt
ZustandBedingungDeine UnschärfeFenster gesamt
Ø-Wertnoch kein eigener Zyklus abgeschlossenØ-Werte
Breites Fensterweniger als 3 Zyklen−4 / +4 → 8 Tage15 Tage
Mittleres Fensterab 3 Zyklen, Streuung 5 bis 13 Tage−2 / +2 → 4 Tage11 Tage
Enges Fensterab 3 Zyklen, Streuung bis 4 Tage−1 / +1 → 2 Tage9 Tage
Kein Fensterab 3 Zyklen, Streuung 14 Tage oder mehrkein Tag genannt

Das fruchtbare Fenster liegt 5 Tage vor bis 1 Tag nach dem Eisprungpunkt — sieben Tage aus der Biologie, dazu deine Unschärfe auf beiden Seiten; ihre Summe steht oben.

Kein Fenster ist die einzige Stufe, die keines zeichnet: Ab 14 Tagen Streuung nennt Takt keinen Eisprungtag mehr. Ein Fenster über zwei Wochen Streuung deckt fast den halben Zyklus ab — das wäre keine Auskunft, sondern eine Verkleidung. Hat deine Temperatur den Eisprung in diesem Zyklus belegt, bleibt dieses gemessene Fenster sichtbar; die Vorhersage schweigt trotzdem.

Beispiel: wie ein Zyklus mehr das Fenster verändert

Anna hat drei abgeschlossene Zyklen: 27 · 28 · 29 Tage → Streuung 2 Tage
→ Drei Zyklen, Streuung bis 4 Tage: enges Fenster, Unschärfe −1 / +1 → 2 Tage.

Bea hat ebenfalls drei Zyklen, aber unruhigere: 24 · 29 · 33 Tage → Streuung 9 Tage
→ Drei Zyklen, aber Streuung zwischen 5 und 13 Tagen: mittleres Fenster, Unschärfe −2 / +2 → 4 Tage.

Beide bekommen einen Termin. Anna bekommt dazu die Auskunft, dass er belastbar ist — Bea die Auskunft, dass er es weniger ist. Genau diese zweite Auskunft fehlt, wo nur ein Datum steht.

Solange kein eigener Zyklus abgeschlossen ist, rechnet Takt mit dem Ø-Wert und schreibt das auch hin. Ein Bevölkerungswert ist kein unsicheres Wissen über dich — er ist gar kein Wissen über dich, und Takt tut nicht so.

Takt zeigt dir, woraus die Breite besteht

Eine Fensterbreite als fertige Zahl sagt nicht, woran man drehen kann. Takt zerlegt sie deshalb — in der App als Rechnung, mit benannten Summanden.

Woraus dein Fenster besteht

  • Sieben Tage kommen aus der Biologie. Fünf davor, weil Spermien im fruchtbaren Zervixschleim bis zu fünf Tage überleben können, der Eisprungtag selbst und rund einer danach, so lange die Eizelle befruchtbar ist. Deshalb reicht das Fenster deutlich weiter vor den Eisprung als danach. Diese sieben ändern sich nie — bei niemandem, mit keiner App, egal wie viel du misst.
  • Die Unschärfe kommt daher, dass sich dein Eisprung von Zyklus zu Zyklus verschiebt. Ein bis vier Tage je Seite, je nachdem wie genau dein Eisprungtag bekannt ist. Nur sie bewegt sich.

Ein gemessenes Fenster hat gar keine Unschärfe: Es kommt aus Zervixschleim und Temperaturanstieg und ist keine Prognose, sondern eine Beobachtung. Takt zerlegt es deshalb nicht, sondern weist es als Messung aus.

Das ist der Grund, warum „mehr messen" hilft und wo die Grenze liegt: Wer misst, verkleinert die Unschärfe — die sieben biologischen Tage bleiben.

Und es ist eine Rechnung, keine Bewertung. Takt sagt dir nicht, ob dein Fenster „gut" oder „zu breit" ist, und fordert nichts von dir ein.

Schwanken deine Zyklen stark, bleibt das Fenster breit — und wenn sie zu stark schwanken, nennt Takt keinen Tag. Das ist die ehrliche Antwort, keine Ausrede: Ein schmales Fenster über schwankenden Daten wäre erfunden.

Schritt 4 · Ergebnis: kein Termin, sondern eine Einsicht

Muster finden — was nur in deinen Daten steht

Die Frage, die im Alltag zählt, ist selten „wann kommt meine Periode" — sondern „warum fühle ich mich heute so". Das Warum gehört dir und deiner Ärztin. Das Wann steht in deinen Daten, und dort holt Takt es heraus: Es zählt aus, in welcher Zyklusphase welches Symptom bei dir auftritt — und zwar über deine letzten sechs abgeschlossenen Zyklen, nicht über alles, was du je eingetragen hast.

Das ist eine bewusste Entscheidung, keine technische Grenze: Ein Muster, das aufhört, soll auch wieder verschwinden. Zählte Takt über die ganze Historie, überlebten zweihundert alte Treffer jedes frische Gegenbeispiel — und eine Aussage über deinen Körper stünde noch da, wenn dein Körper sie längst widerlegt hat. Das trifft ausgerechnet die, die am längsten dabei ist, und genau in den Phasen, in denen sich Muster wirklich verschieben.

Die Schwellen

  • Gezählt wird über deine letzten 6 abgeschlossenen Zyklen — dasselbe Fenster, mit dem Takt auch deine Streuung misst
  • Ab 3 Einträgen desselben Zeichens spricht Takt von einer Tendenz
  • Ab 75 % davon in derselben Phase von einem bestätigten Muster
  • Höchstens drei Muster gleichzeitig — die deutlichsten
  • Solange kein Zyklus abgeschlossen ist, bleibt es eine Tendenz: Es fehlt der Nenner, in dem sich etwas hätte wiederholen können

Keine Vorhersage und kein Modell, sondern eine Auszählung deiner eigenen Beobachtungen.

Angezeigt wird nicht, wie oft du etwas eingetragen hast, sondern in wie vielen deiner sechs Zyklen es aufgetreten ist — als Bruch, etwa 4/6. Eine Zahl, die mit den Jahren immer weiter wächst, sagt dir vor allem, wie lange du die App benutzt. Ein Bruch mit festem Nenner sagt dir, wie tragfähig das Muster ist.

Beispiel: ab wann aus einer Beobachtung ein Muster wird

Du hast Kopfschmerzen in deinen letzten sechs Zyklen achtmal eingetragen. Verteilt auf die Zyklusphasen: 7× vor der Periode · 1× sonst → 88 %

→ Über 75 % in derselben Phase: bestätigtes Muster. Takt sagt es dir an den Tagen, an denen du wieder dort bist, und zeigt dir daneben, in wie vielen der sechs Zyklen es tatsächlich auftrat.

Wären es 5 von 8 (63 %), bliebe es eine Tendenz — Takt zeigt sie vorsichtiger und wartet ab, ob sie sich hält. Unter drei Einträgen sagt Takt gar nichts: Zwei Treffer sind Zufall, kein Muster.

Warum eine Trackingpause kein Gegenbeweis ist

Jeder der sechs Zyklen trägt einen von drei Zuständen, nicht zwei: getroffen · erfasst und nicht dabei · gar nicht erfasst. Der dritte ist der wichtige. Hättest du in einem Zyklus schlicht nichts eingetragen, sähe eine Erfassungslücke sonst exakt aus wie ein nachlassendes Muster — und Takt legte dir eine Aussage in den Mund, die deine Daten nicht hergeben. Eine Lücke bleibt eine Lücke.

Takts Auswertung wächst mit: erst Beobachtung, dann Tendenz, dann Muster. Sie schweigt, solange nichts da ist — und sie vergisst wieder, wenn nichts mehr da ist.

Was am Ende herauskommt: ein Blatt für die Sprechstunde

Aus denselben Daten erzeugt Takt einen Arztbericht als PDF — nicht als Screenshot der App, sondern in der Form, die in einer Praxis gelesen wird. Er beginnt mit dem, wonach jede gynäkologische Anamnese fragt: aktueller Zyklustag, erster Tag der letzten Periode, worauf die Angaben beruhen.

Geordnet ist er nach den Achsen des FIGO-Systems von 2018: Zykluslänge 24–38 Tage, Blutungsdauer bis 8 Tage — dazu die Schwankung zwischen deinem kürzesten und längsten Zyklus, für die FIGO je nach Alter unterschiedliche Grenzen ansetzt. Zwei Details, die den Unterschied machen:

  • Spannweite statt Durchschnitt. „Ø 28 Tage" kann aus 27 und 29 entstehen oder aus 21 und 35. Der Bericht zeigt deshalb beide Enden.
  • Zurückhaltung beim Urteil. „Regelmäßiger Zyklus, unauffällig" steht nur da, wo alle Achsen im Normbereich liegen und mindestens drei Zyklen vorliegen.

Dazu die Temperaturkurve mit eingezeichneter Coverline und das vollständige Rohprotokoll, damit jede Zahl auf dem Blatt nachprüfbar ist. Die Einordnung nimmt deine Ärztin vor — der Bericht liefert das Material dafür.

Die Rechnung passiert auf deinem Gerät

Takt hat kein Backend und kein Konto. Die Engine läuft lokal, ohne Netzverbindung, und sie ist deterministisch: Dieselben Eingaben ergeben immer dasselbe Ergebnis. Es gibt kein lernendes Modell, dessen Verhalten sich unbemerkt verschiebt — die Regeln auf dieser Seite sind die Regeln, die rechnen.

Deine Daten liegen verschlüsselt im Schlüsselspeicher deines Betriebssystems. Takt überträgt sie nicht — kein Server sieht deine Werte, auch nicht beim Erstellen des Arztberichts.

Für Ärztinnen, Hebammen und Prüfinstanzen

Die vollständige Spezifikation — Erfassungsparameter, Algorithmus im Wortlaut, Evidenzbasis, Geltungsbereich und Prüfverfahren. Alle Schwellenwerte entsprechen dem ausgelieferten Stand; sie sind hier nicht vereinfacht.

Erfassungsparameter und Auflösung

Basaltemperatur 35,0–40,0 °C im 0,05-Raster · Blutung vier Stärken plus „Keine" · Zervixschleim 4-stufig nach Qualität · Muttermund 3-stufig (optional, ab Werk aus) · Ruhepuls 40–160 bpm (optional, ab Werk aus) · 15 Symptome, davon zwei (Hitzewallung, Nachtschweiß) mit optionaler Tages-Stufe mild/mittel/schwer · Freitext.

Fehlende Felder werden als fehlend geführt, nicht als Nullwert. Verkehr ist erfassbar, geht aber in keine Berechnung ein.

Der Algorithmus im Wortlaut

Zyklussegmentierung — Tag 1 = Blutung ≥ leicht, Mindestabstand 15 Tage, Blutungsdauer.

Ovulationsbestätigung — Coverline über sechs Tiefmessungen, 3 darüber mit ≥ 0,2 °C, Ersatzkriterium vierte Messung, Ovulationstag, Schleimhöhepunkt, Fensterränder.

Statistik — Median der Zykluslänge über die ganze Historie, Spannweite/Streuung gefenstert auf die letzten 6 abgeschlossenen Zyklen, Lutealphase als Median über die belegten Ovulationen — ohne Mindestzahl, ab der ersten.

Prognose — Periodentermin, Ovulationspunkt, Rangfolge, Fensterformeln.

Konfidenzstufenfünf: Ø-Wert · breit · mittel · eng · kein Fenster ab gefensterter Streuung ≥ 14 Tagen — der eine Zustand, in dem kein Punkt prognostiziert wird; ein bereits gemessenes Fenster bleibt davon unberührt.

Symptom-Phasen-Auszählung — Fenster: die letzten 6 abgeschlossenen Zyklen, identisch mit dem Streuungsfenster; ≥ 3 Beleg-Tage, 50–75 % Tendenz, ab 75 % Muster, max. 3; die Tages-Ebene entscheidet, ob ein Muster gilt, angezeigt wird die Zyklus-Deckung als Bruch mit gedeckeltem Nenner; je Zyklus drei Zustände — getroffen, erfasst und nicht dabei, unerfasst; ohne abgeschlossenen Zyklus kein Nenner und damit keine Bestätigung.

Gegenstimmen in den Leitlinien — und die Antwort darauf

Drei Leitliniengeber bewerten die Basaltemperatur als Instrument zur Ovulationsbestätigung zurückhaltend bis ablehnend. Sie stehen hier im Wortlaut: Eine Spezifikation, die den Gegenbefund auslässt, ist keine Spezifikation.

  • NICE NG257, Fertility problems: assessment and treatment (NICE guideline, veröffentlicht 31.03.2026), Empfehlung 1.18.9: „Do not use basal body temperature charts to confirm ovulation because they do not reliably predict ovulation." — Kennzeichnung [2004], im Update 2026 unverändert übernommen.
  • Practice Committee of the ASRM, Fertility evaluation of infertile women: a committee opinion, Fertil Steril 116(5), 1255–1265 (2021): „Serial, daily basal body temperature (BBT) testing is an inexpensive, although often unreliable, method of predicting ovarian function."„Given the tedious nature of the testing and its lack of accuracy, this test is not routinely recommended today, especially when the menstrual history is consistent with ovulatory cycles."
  • ESHRE, Evidence-based guideline: Unexplained Infertility (2023): Für die Basaltemperatur gegen sonografische Follikelkontrolle als Referenzstandard Sensitivität 77 %, Spezifität 33 %, Genauigkeit 74 % (Guermandi et al. 2001, 101 Frauen mit regelmäßigem Zyklus). Empfehlung: Tests zur Ovulationsbestätigung sind bei regelmäßigem Zyklus nicht routinemäßig angezeigt; wo eine Bestätigung angezeigt ist, nennt die Leitlinie LH-Urintest, Sonografie und Mittelluteal-Progesteron — die Basaltemperatur nicht.

Die Antwort, in fünf Punkten:

  1. Der Gegenstand ist ein anderer. Alle drei bewerten die Basaltemperatur als diagnostisches Instrument in der Infertilitätsabklärung — als Ersatz für Sonografie, LH-Test oder Progesteronbestimmung. Takt ersetzt keines dieser Verfahren und tritt in keine Abklärung ein: Es dokumentiert eine Auswertung, die die Nutzerin nach derselben publizierten Regel selbst vornehmen könnte.
  2. Die Physiologie ist nicht bestritten. Keine der drei Stellen widerspricht dem biphasischen Verlauf; ASRM 2021 hält ihn ausdrücklich fest („Ovulatory cycles are generally associated with biphasic BBT recordings"). Bestritten wird die Verlässlichkeit als Nachweis, nicht das Muster.
  3. Der Vorbehalt gilt der Bestätigung — und genau dort setzt Takts Stufenleiter an. Ein Temperaturanstieg allein ergibt in Takt die Stufe wahrscheinlich, nicht bestätigt; „bestätigt" ist der Doppelkontrolle aus Temperatur und Zervixschleim-Höhepunkt vorbehalten. Die Stufenwörter entstehen an genau einer Stelle im Quelltext (lib/model/evidenz.dart), nicht an jeder Fläche neu. Zwei maschinelle Wächter sichern das ab: Ein Wortschatz-Test hält gesperrte Begriffe über den gesamten Textbestand draußen, und eine zustandsabhängige Prüfung fordert für „bestätigt" zusätzlich einen belegten Eisprung — dort, wo Takt seine Sätze zur Laufzeit zusammensetzt. Der Vorbehalt trifft damit eine Aussage, die Takt aus einem Zeichen nicht erhebt.
  4. Die Sensitivitätslücke ist der Grund für eine feste Regel. Ein Teil ovulatorischer Zyklen zeigt keine deutlich biphasische Kurve — ASRM 2021: „Some ovulatory women cannot document clearly biphasic BBT patterns"; quantifiziert bei Moghissi 1976 (Fertil Steril 27(12), 1415–1421) mit „approximately 20 % of ovulatory cycles" an 30 Frauen, je ein Zyklus. Folge im Produkt: Eine nicht erfüllte Regel ist kein Befund. Takt sagt „noch nicht belegt" und nie „kein Eisprung" — eine Aussage über eine ausgebliebene Ovulation wäre ein pathologischer Befund und ist ausgeschlossen.
  5. Takt leitet aus alledem keine Genauigkeitsaussage über sich selbst ab. Angegeben wird die berechnete Fensterbreite, nie eine Trefferquote — und die Beleg-Stufe, auf der eine Aussage steht.

Was daraus nicht folgt: Diese Antwort begründet Takts Wortwahl und seine Beleg-Stufen — keine Eignung zur Empfängnisverhütung und keine zur Abklärung von Zyklusstörungen. Für beides ist Takt nicht vorgesehen (siehe „Was Takt nicht ist"). Die genannten Zahlen beschreiben die Methode in einer klinischen Population, nicht das Produkt.

Evidenzbasis — implementiert und bewusst nicht implementiert

Die vier tragenden Quellen mit ihrer jeweiligen Funktion stehen vollständig unter „Worauf die Regeln beruhen".

Gesichtet, aber nicht implementiert: Shi et al. 2026, Wang et al. 2025 und Thigpen et al. 2025 zur Wearable-Sensorik. Takt implementiert diese Verfahren nicht und stützt sich deshalb auf keine ihrer Zahlen. Zwei Einschränkungen dieser Literatur kommen hinzu: retrospektiv ermittelte Fehlerspannen sowie Herstellerfinanzierung und LH statt Sonografie als Referenz.

Warum Takt keine eigene Genauigkeitszahl nennt: Es liegt keine prospektive Validierung vor. Angegeben wird die berechnete Fensterbreite, nicht eine Trefferquote.

Geltungsbereich und Grenzen der Spezifikation

Die Bestätigung ist retrospektiv · eine bestätigte Ovulation verankert den laufenden Periodentermin nicht · es gibt keine automatische Ausreißerbehandlung · unregelmäßige Zyklen (Yu et al. 2022: Sensitivität 69 % bei regelmäßigen, 21 % bei unregelmäßigen Zyklen) · kein Ersatz für ärztliche Beurteilung.

Geltungsbereich der Auswerteregel. Die symptothermale Regel und die daraus abgeleitete Statistik sind für Zyklen im reproduktiven Normbereich ohne hormonelle Verhütung untersucht. Für Adoleszenz, Perimenopause, postpartale Zyklen, PCOS, Schilddrüsenfunktionsstörungen und für Zyklen unter hormoneller Verhütung liegt keine Untersuchung der Regel vor — für die Perimenopause ist das eine Evidenz-, keine Recherchelücke: Eine quantifizierte Untersuchung der symptothermalen Methode in dieser Phase existiert nicht, und die Methodenentwickler führen sie selbst als „besondere Situation", die Instruktor-Begleitung statt automatischer Regelanwendung verlangt. Takt wendet die Regel dort unverändert an und kennt keine Sonderfall-Erkennung. Erfassung, Verlauf und Arztbericht sind davon nicht berührt — sie setzen die Regel nicht voraus.

Was Takt in diesen Phasen leistet, ist Dokumentation und Darstellung: Zeichen und Symptome erfassen, ihren Verlauf zeigen, das Material für die Sprechstunde aufbereiten. Eine Stadien-Einordnung, eine Bewertung des Schweregrads oder eine Prognose des Übergangs nimmt Takt nicht vor — nicht, weil die Daten fehlen, sondern weil es nicht der Zweck ist.

Reproduzierbarkeit und Prüfverfahren

Reine Funktion ohne Zufall, ohne Netz, ohne serverseitiges Regel-Update · Personas über den ganzen Lebensbogen · Wortschatzprüfung · Aussagen-Katalog · 75 Norm-Vektoren gegen externe Leitlinien (AWMF/Sensiplan, FIGO) · 20 eingefrorene Schemaversionen · Sperre gegen Änderung der Rechenlogik ohne synchronen Test- und Erklärtext-Abgleich.

Dies ist kein zertifiziertes QMS nach ISO 13485 — für ein Produkt außerhalb der MDR ist ein solches nicht vorgesehen.

Der Arztbericht im Detail

Kopfzeile · FIGO-Normbereiche mit Corrigendum 2019 (Zykluslänge 24–38 T, < 24 frequent / > 38 infrequent · Schwankung ≤ 7 T bei 26–41 Jahren, ≤ 9 T bei 18–25 und 42–45 Jahren · Blutungsdauer ≤ 8 T · Blutungsstärke qualitativ, keine mL-Schwelle) · Spannweite statt Mittelwert · Logik des zusammenfassenden Satzes · Messabdeckung, Zeitbezug („biphasisch · in 4 von 5 Zyklen") und Rohprotokoll als Beleg jeder Angabe.

Altersstaffelung. Takt fragt den Jahrgang ab und wählt danach die FIGO-Schwelle (≤ 7 Tage bei 26–41 Jahren, ≤ 9 bei 18–25 und 42–45). Ohne Jahrgang wird die Achse gezeigt, aber nicht bewertet, statt gegen die laxere Grenze zu prüfen. Warum ein Jahr und kein Datum genügt, erklärt die App im Blatt „Warum Takt nach deinem Jahrgang fragt".

Das Corrigendum 2019 berichtigt die vertauschten Kategorien „frequent"/„infrequent" und die Irregularitätsschwelle.

Worauf die Regeln beruhen

  • Symptothermale Regel: Frank-Herrmann, P., Heil, J., Gnoth, C., Toledo, E., Baur, S., Pyper, C., Jenetzky, E., Strowitzki, T., Freundl, G. (2007): The effectiveness of a fertility awareness based method to avoid pregnancy in relation to a couple’s sexual behaviour during the fertile time: a prospective longitudinal study. Human Reproduction 22(5), 1310–1319. DOI: 10.1093/humrep/dem003
  • Wie sich reale Zykluslängen verteilen (deskriptiv, kein Normvorschlag): Grieger, J. A., Norman, R. J. (2020): Menstrual Cycle Length and Patterns in a Global Cohort of Women Using a Mobile Phone App: Retrospective Cohort Study. J Med Internet Res 22(6), e17109 — 1.579.819 Frauen; bei 91,1 % von ihnen lag die mediane Zykluslänge zwischen 21 und 35 Tagen. DOI: 10.2196/17109
  • Biphasisches Temperaturmuster: AWMF S2k-Leitlinie Nicht-hormonelle Empfängnisverhütung (Registernr. 015-095, DGGG/OEGGG/SGGG, gültig bis 31.12.2028), Patientinnenversion · WHO/Johns Hopkins CCP, Family Planning: A Global Handbook for Providers, Kap. 18, S. 300 (Anstieg 0,2–0,5 °C nach dem Eisprung) · Gnoth, C., Frank-Herrmann, P., Bremme, M., Freundl, G., Godehardt, E. (1996): How do self-observed cycle symptoms correlate with ovulation? Zentralblatt für Gynäkologie 118(12), 650–654 — 87 Zyklen, gegen Ultraschall und LH-Test validiert. PMID: 9082700
  • Der Gegenbefund zur Basaltemperatur (im Fachteil im Wortlaut, mit Antwort): NICE, Fertility problems: assessment and treatment, NICE guideline NG257, veröffentlicht 31.03.2026, Empfehlung 1.18.9 · Practice Committee of the American Society for Reproductive Medicine (2021): Fertility evaluation of infertile women: a committee opinion. Fertil Steril 116(5), 1255–1265. DOI: 10.1016/j.fertnstert.2021.08.038 · ESHRE Unexplained Infertility Guideline Development Group (2023): Evidence-based guideline: Unexplained Infertility, eshre.eu/guideline/UI · Moghissi, K. S. (1976): Accuracy of basal body temperature for ovulation detection. Fertil Steril 27(12), 1415–1421. PMID: 1001528
  • Klinischer Normbereich des Berichts (Schwellenwert, an dem der Bericht bewertet): Munro, M. G., Critchley, H. O. D., Fraser, I. S.; FIGO Menstrual Disorders Committee (2018): The two FIGO systems for normal and abnormal uterine bleeding symptoms and classification of causes of abnormal uterine bleeding in the reproductive years: 2018 revisions. Int J Gynaecol Obstet 143(3), 393–408. DOI: 10.1002/ijgo.12666 — nebst Corrigendum: Int J Gynaecol Obstet 144(2), 237. DOI: 10.1002/ijgo.12709

Eine Genauigkeitszahl für Takt steht hier nicht: Es liegt keine prospektive Validierung vor, und Zahlen aus Studien zu anderen Geräten und Verfahren wären keine Aussage über Takt. Wo der Fachteil dennoch fremde Kennzahlen führt — der Gegenbefund zur Basaltemperatur, die Zahlen zu unregelmäßigen Zyklen —, sind sie als Grenze der Methode zitiert, nie als Leistung des Produkts. Zwei der Quellen nennen unterschiedliche Zahlenräume, weil sie Unterschiedliches messen: FIGO setzt fest, was klinisch als normal gilt (24–38 Tage); Grieger & Norman beschreiben, wie sich reale Zyklen tatsächlich verteilen (91,1 % bei 21–35 Tagen). Der Bericht bewertet nach FIGO.

Was Takt nicht ist

  • Keine Verhütungsmethode. Takt trifft keine Aussage darüber, ob ein Tag zur Vermeidung einer Schwangerschaft geeignet ist.
  • Kein Diagnosewerkzeug. Takt bewertet keine Erkrankungen und trifft keine Aussagen zu Zyklusstörungen, PCOS oder Endometriose.
  • Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Der Bericht bereitet deine Aufzeichnungen für das Gespräch auf; er ersetzt es nicht.
  • Kein Medizinprodukt. Takt ist eine Software zur Aufzeichnung und Darstellung eigener Zyklusdaten und verfolgt keinen medizinischen Zweck im Sinne der Verordnung (EU) 2017/745.

Häufige Fragen

Rechnet Takt, oder rät es?

Takt rechnet nach festen Regeln, die auf dieser Seite vollständig stehen. Es gibt kein KI-Modell und keine Blackbox: Dieselben Eingaben ergeben immer dasselbe Ergebnis, und jede Schwelle ist nachlesbar.

Wie bestätigt Takt einen Eisprung?

Rückblickend über die Temperatur: eine Coverline auf Höhe des höchsten der sechs vorangehenden Tiefwerte, drei Messungen in Folge darüber, die dritte mindestens 0,2 °C höher. Takt nennt deinen Eisprung dann „wahrscheinlich" — von deiner Temperatur, ein starkes, aber einzelnes Zeichen. Passt zusätzlich dein Zervixschleim-Höhepunkt dazu, wird daraus „doppelt bestätigt": die höchste Beleg-Stufe, die Takt vergibt. Das Wort „bestätigt" bleibt dieser zweiten Stufe vorbehalten.

Wann beginnt für Takt ein neuer Zyklus?

Für Takt beginnt ein neuer Zyklus am ersten Tag mit einer Blutung ab der Stärke „leicht". Eine Schmierblutung wird gespeichert und angezeigt, verschiebt deine Zyklusrechnung aber nicht.

Ab wann wird mein Fenster schmaler?

Ab drei abgeschlossenen Zyklen rechnet Takt mit deinen eigenen Werten statt mit Ø-Werten. Liegen deine Zykluslängen dabei innerhalb von vier Tagen, schrumpft deine Unschärfe auf einen Tag je Seite — zwei Tage zusätzlich zu den sieben, die aus der Biologie kommen. Zyklen aus einer anderen App zählen mit.

Warum ist mein fruchtbares Fenster so breit?

Weil sieben Tage davon nicht verhandelbar sind: fünf vor dem Eisprung, weil Spermien im fruchtbaren Zervixschleim bis zu fünf Tage überleben können, der Eisprungtag selbst und rund einer danach, so lange die Eizelle befruchtbar ist. Deshalb reicht das Fenster weiter vor den Eisprung als danach. Diese sieben ändern sich bei niemandem. Alles darüber hinaus ist die Unschärfe — ein bis vier Tage je Seite, je nachdem wie genau dein Eisprungtag bekannt ist. Nur diesen Teil verkleinert Takt, wenn du misst.

Warum verschwindet ein Muster wieder, das Takt mir schon gezeigt hat?

Weil Takt über deine letzten sechs abgeschlossenen Zyklen zählt, nicht über deine gesamte Historie. Ein Muster, das aufhört, soll auch wieder verschwinden — sonst stünde eine Aussage über deinen Körper noch da, wenn dein Körper sie längst widerlegt hat. Eine Trackingpause zählt dabei nicht als Gegenbeweis: Zyklen ohne Eintrag werden als Lücke geführt, nicht als Fehltreffer.

Was macht Takt, wenn meine Zyklen unregelmäßig sind?

Es hält das Fenster breit und sagt dir, dass es breit ist. Liegen zwischen deinem kürzesten und deinem längsten der letzten sechs Zyklen 14 Tage oder mehr, nennt Takt gar keinen Eisprungtag mehr — dann steht dort „Kein Fenster" statt einer Zahl. Unregelmäßige Zyklen sind für jedes Vorhersageverfahren der schwierigste Fall; ein schmales Fenster wäre an dieser Stelle keine Leistung, sondern eine Behauptung. Dasselbe gilt, wenn dein Zyklus nach einer hormonellen Umstellung noch schwankt: Takt hält das Fenster auch dann breit — und zieht es enger, sobald dein Muster wieder trägt.

Brauche ich ein Thermometer?

Nein. Ohne Temperatur rechnet Takt Zyklus, Statistik, Prognose und Muster normal weiter. Mit Temperatur kommt die rückblickende Eisprung-Bestätigung dazu — und deine gelernte Gelbkörperphase, die künftige Prognosen schärft.

Wo liegen meine Daten?

Verschlüsselt auf deinem Gerät. Takt hat kein Konto, kein Backend und überträgt nichts.

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