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TAKT

Rechtliches

Datenschutzerklärung

Stand: · Gültig für die App „Takt – Zyklus & Periode" und die Website taktcycle.com

Diese deutsche Fassung ist die rechtlich maßgebliche für Deutschland und Österreich und für jedes Land, in dem Takt auf Deutsch angeboten wird und für das es keine eigene Fassung gibt. Wird Takt in deinem Land in einer anderen Sprache angeboten, ist die Fassung in dieser Sprache maßgeblich — für Irland etwa die englische. Für Deutschland und Österreich ist die englische Fassung eine Übersetzung zum Mitlesen; weichen beide voneinander ab, gilt der deutsche Text. Für Nutzerinnen in den USA gilt ein eigenes Dokument, und dort ist Englisch maßgeblich: Datenschutzerklärung für Gesundheitsdaten (USA).

Das Wichtigste in fünf Zeilen

  • Es gibt kein Konto und keine Registrierung.
  • Die App weiß nicht, wer du bist.
  • Alle Einträge liegen in einem einzigen verschlüsselten Datenblock.
  • Kein Server, kein Backend, keine Cloud von uns.
  • Keine Weitergabe an Dritte — weder verkauft noch getauscht noch „anonymisiert geteilt".

Du musst uns das nicht glauben. Schalte dein Gerät in den Flugmodus. Takt arbeitet weiter — Eintragen, Berechnen, Auswerten, Arztbericht, alles. Nur dein Abo spricht mit dem App Store bzw. Google Play: Takt fragt dort von sich aus nach, ob es läuft, und bleibt die Antwort 14 Tage lang aus, ruht der volle Zugang, bis sie wieder kommt (Abschnitt 6). Takt selbst baut keine Verbindung auf und sendet nichts.

Maßgeblich ist der vollständige Text darunter; diese fünf Zeilen sind eine Auswahl daraus und ersetzen ihn nicht.

1. Wer für diese Datenschutzerklärung verantwortlich ist

TRAJA Projects
Inhaber: Bao Anh Tran
Sulzbacher Straße 48
90489 Nürnberg
Deutschland

E-Mail: traja.projects@gmail.com

Eine Datenschutzbeauftragte oder einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht bestellt. Die Voraussetzungen des Art. 37 DSGVO und des § 38 BDSG liegen nicht vor: Wir beschäftigen nicht mindestens 20 Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, und unsere Kerntätigkeit besteht weder in umfangreicher Überwachung noch in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Datenkategorien — denn die Gesundheitsdaten unserer Nutzerinnen verarbeiten wir gar nicht (siehe Abschnitt 2).

2. Die App: warum deine Zyklusdaten für uns nicht existieren

Dies ist der Kern dieser Erklärung, und er verlangt eine Begründung statt einer Behauptung.

2.1 Was Takt auf deinem Gerät speichert

Takt speichert die Angaben, die du selbst einträgst oder aus einer von dir freigegebenen Quelle importierst, dazu wenige Merker für den Ablauf, etwa den Tag deiner Einwilligung und den Stand deines Abos laut Store. Ein Tageseintrag kann enthalten:

Angaben, die ein Tageseintrag in Takt enthalten kann
AngabeWerte
Basaltemperatur35,0–40,0 °C
Blutungkeine · Schmierblutung · leicht · mittel · stark
Zervixschleimtrocken · cremig · wässrig · spinnbar
Muttermunddreistufig (optional, ab Werk ausgeschaltet)
Ruhepuls40–160 bpm (optional, ab Werk ausgeschaltet)
Verkehrein einzelnes Ja für den Tag (optional, ab Werk ausgeschaltet)
SymptomeMehrfachauswahl aus 15 vorgegebenen Symptomen. Zwölf weitere kannst du dazuwählen: Gelenke · Herzrasen · Schwindel · Konzentration · Angst · Reizbarkeit · Scheidentrockenheit · Blase · Lust · Tinnitus · Juckreiz · Haarausfall. Beginnst du zum ersten Mal, deine Wechseljahre in Takt zu begleiten, schaltet Takt diese zwölf ein; jedes kannst du wieder abwählen.
Tages-Stufemild · mittel · schwer — nur bei den beiden Symptomen Hitzewallungen und Nachtschweiß, und auch dort freiwillig
Notizfreier Text, den du selbst bestimmst

Die Tages-Stufe ist die einzige Angabe, die nicht für jedes Symptom offensteht: Hitzewallungen und Nachtschweiß begleiten Frauen oft über Jahre, und ein bloßes Ja sagt nach einigen Monaten nichts mehr. Wer die Stufe nicht setzt, hat das Symptom trotzdem vollständig erfasst — sie ist ein Zusatz zum Ja, kein zweites Pflichtfeld. Takt bildet aus ihr keine Punktzahl und legt keinen Schwellenwert an; sie bleibt der Wert, den du eingetragen hast.

Zusätzlich: dein Geburtsjahr — nur die Jahreszahl, kein vollständiges Datum. Takt nutzt es allein für den Arztbericht. Dort steht es im Kopf, als Jahr und als Altersspanne, und es wählt den klinischen Referenzbereich, der neben deiner Zyklusschwankung steht; der hängt am Alter. Ab 45 trägt der Arztbericht außerdem einen Teil zu den Wechseljahren. Eine Prognose oder einen Zyklustag ändert das Jahr nicht.

Die Angabe ist freiwillig. Takt fragt nicht beim ersten Start danach, sondern erst dort, wo der Arztbericht entsteht. Ohne das Jahr steht dein Wert ohne Referenzbereich da; der Bericht wird dann knapper, nicht falsch. Nachtragen oder entfernen kannst du es jederzeit in den Zyklus-Einstellungen.

Eine Ausnahme gibt es: Begleitest du deine Wechseljahre in Takt, fragt Takt beim Beginn nach dem Jahr, weil deine Ärztin deine Symptome mit deinem Alter einordnet. Solange du sie begleitest, kannst du das Jahr ändern, aber nicht entfernen. Beendest du die Begleitung, geht das wieder.

Dazu kommen deine Einstellungen, etwa welche Zeichen du erfassen willst, deine Zyklusvorgaben, deine Mitteilungen, die Sprache der Oberfläche und ob die App-Sperre aktiv ist. Die Ergebnisse berechnet Takt daraus jedes Mal neu.

2.1a Deine Lebenslinie — Ereignisse, die du selbst setzt

Neben deinen Zyklen kannst du festhalten, was in deinem Leben war: Pille oder Ring · Hormon- oder Kupferspirale · Schwangerschaft · Stillzeit · Kinderwunschbehandlung · Wechseljahre · Krankheit · Medikament · Operation · Therapie · Diät oder Gewicht · Sport · Schichtarbeit · Beziehung · Job · Umzug · Belastung · gute Zeit · Urlaub — oder etwas anderes mit deinem eigenen Wort. Zu jedem Ereignis gehören ein Tag oder ein Zeitraum, wie sicher du dir beim Datum bist, wahlweise eine Notiz und deine eigene Einordnung („eher gut" oder „eher schwer"). Bei einer Schwangerschaft kannst du festhalten, wie sie endete — mit einer Geburt oder früher.

Takt unterscheidet dabei nicht zwischen Fehlgeburt und Abbruch und speichert diese Unterscheidung nirgends.

Nach der Pille. Hast du einen Zeitraum „Pille oder Ring" beendet oder den Tag dafür eingetragen, kannst du festhalten, an welcher Station deines Wegs du bist (die Abbruchblutung · warten · erste eigene Blutung · erster Zyklus · die ersten Zyklen · unruhig · es wird ruhiger · angekommen) und an welchem Tag du sie gewählt hast. Dein Weg beginnt mit deinem Grund: Takt fragt, warum du abgesetzt hast, und zeigt ihn dir auf deinem Weg wieder, damit du nicht vergisst, wofür du es tust. Ohne Grund beginnt der Weg nicht; ändern kannst du ihn jederzeit. Für den Grund schlägt Takt vier vor (Nebenwirkungen · meine Stimmung · ohne Hormone leben · brauche keine Verhütung mehr); du kannst ihn auch in eigenen Worten nennen, mit bis zu 30 Zeichen. Takt merkt sich außerdem, dass du deinen Weg begonnen hast. Takt setzt nichts davon selbst: Jede Station und jeder Grund entsteht durch deinen Tipp. Nennst du Takt den Tag, an dem du absetzt, und steht in deiner Lebenslinie kein laufender Zeitraum „Pille oder Ring", legt Takt ihn für dich an. Dabei kannst du sagen, seit wann du die Pille nimmst; das ist freiwillig, und ungefähr genügt. Sagst du nichts, steht als Beginn ungefähr der Vortag, bis du ihn änderst. In die Notiz dieses Eintrags schreibt Takt einen Satz dazu, woher er kommt; du kannst ihn ändern oder löschen. Wählst du „meine Stimmung" als Grund, steht auf deinem Weg der Verweis zur Stimmung vorn; gerechnet wird mit deinem Grund nichts. Trägst du nach dem Absetzen eine Hormonspirale ein, zeigt dein Weg das als sein Ende an („Ich verhüte jetzt anders"); gespeichert wird dafür nichts. Trägst du wieder „Pille oder Ring" ein oder läuft dein Eintrag wieder, endet dein Weg: Takt löscht dann deine Stationen, deinen Grund und den Beginn deines Wegs, endgültig. Setzt du später wieder ab, beginnt ein neuer Weg. Mit „Weg beenden" löschst du sie selbst. Dein Eintrag „Pille oder Ring" bleibt in der Lebenslinie; dort löschst du ihn wie jedes andere Ereignis. Diese Angaben stehen in deiner Sicherungsdatei, nicht im Arztbericht.

Ein Zeitraum „Pille oder Ring" oder „Schwangerschaft" gilt für die Rechnung als Pause. Nach „Pille oder Ring" rechnet Takt nur mit deinen Zyklen danach; nach einer Schwangerschaft zählen auch deine Zyklen von davor weiter. Die Rechnung erfährt dabei nur die Daten, nie die Art des Ereignisses, und Takt nennt nie eine Ursache für das, was du einträgst. Alle übrigen Ereignisse fließen in keine Berechnung. Was die Lebenslinie zeigt, sind deine eigenen Zyklen — davor und seitdem und Jahr für Jahr.

Deine Wechseljahre. Du kannst deine Wechseljahre in Takt begleiten. Du beginnst das selbst, und du beendest es selbst. Takt speichert dafür drei Dinge: den Tag, an dem du begonnen hast, den Tag, an dem du beendet hast, und den Abschnitt, den du auf der Seite zum Ablauf für dich markierst (die Zyklen werden unruhiger · die unruhige Zeit · die letzte Periode · das erste Jahr danach · die Jahre danach). Den Abschnitt setzt nur du. Takt leitet ihn aus nichts ab und rechnet nicht mit ihm.

Beim Beginn legt Takt in deiner Lebenslinie einen Zeitraum „Wechseljahre" an, mit dem Beginn, den du nennst, falls dort noch keiner steht. Beim ersten Beginn schaltet Takt in deinem Eintrag zwölf weitere Symptome ein (Abschnitt 2.1). Wählen kannst du sie auch ohne die Begleitung, und jedes kannst du wieder abwählen.

Aus deinen Einträgen zählt Takt: die Tage seit deiner letzten Blutung, die Abstände zwischen deinen Blutungen und die Tage mit Blutung und mit Symptomen, je Monat und über die Jahre. Takt bildet daraus keine Stufe, keine Punktzahl und keine Einschätzung, wo du in den Wechseljahren stehst. Solche Zahlen stehen auch in einem eigenen Teil des Arztberichts, solange du deine Wechseljahre begleitest, und unabhängig davon ab 45. Dein markierter Abschnitt und der Tag deines Beginns stehen nicht im Arztbericht.

Beendest du die Begleitung, bleiben deine Einträge und der Zeitraum in der Lebenslinie erhalten; den Zeitraum löschst du dort wie jedes andere Ereignis. Der Abschnitt, den du für dich markiert hast, wird dabei gelöscht. Eigene Mitteilungen bringt die Begleitung nicht mit. Alle diese Angaben stehen in deiner Sicherungsdatei; die Tabelle (CSV) nennt nur die Symptome des Tages.

2.1b Deine Praxis — was du zur Sprechstunde mitnimmst

Termine mit Datum, Uhrzeit und dem Namen der Praxis, den du einträgst, dein Anliegen in einem Satz, deine Themen für das Gespräch, eine Notiz zur Sprechstunde und Posten, die du selbst bezahlst (Leistung und Betrag). Dazu ein Hinweis an die Ärztin, wenn du ihn in den Arztbericht mitgeben willst.

In den Arztbericht gehen nur zwei Dinge daraus: dein Hinweis und die Ereignisse, die du selbst dafür auswählst — mit Takts Begriff, das Datum nur auf deinen Wunsch. Termine, Praxisname, deine Notiz und die Kostenposten bleiben in der App.

Freitext bleibt Freitext. In deine Notizen schreibst du, was du willst, auch Diagnosen, Medikamente oder Behandlungen. Takt zeigt sie dir und nimmt sie in deine Sicherung mit, aber es durchsucht, deutet und verrechnet sie nicht.

Kein Feld ist Pflicht, mit zwei Ausnahmen: Beginnst du den Weg nach der Pille, nennst du deinen Grund (Abschnitt 2.1a); begleitest du deine Wechseljahre in Takt, nennst du dein Geburtsjahr (Abschnitt 2.1). Jedes andere nicht ausgefüllte Feld bleibt leer — Takt füllt nichts auf und schätzt nichts hinein. Eine Ausnahme ist die Stärke einer Blutung: Trägst du eine Periode im Ganzen nach oder übernimmst du Blutungstage ohne Stärke aus einer anderen App, trägt Takt sie als „mittel" ein. Ändern kannst du jeden Tag. Optionale Zeichen kannst du dauerhaft ausblenden. Was du nicht einträgst, existiert nicht.

Takt fragt bewusst nicht nach: deinem Namen, deiner E-Mail-Adresse, deinem vollständigen Geburtsdatum, deinem Standort, deinen Kontakten, deiner Telefonnummer, deiner Geräte-ID oder einer Werbekennung. Es gibt kein Konto und keine Registrierung. Die App weiß nicht, wer du bist.

2.2 Wo diese Daten liegen

Alle Einträge liegen in einem einzigen verschlüsselten Datenblock. Auf dem iPhone liegt er im Schlüsselbund des Betriebssystems (iOS Keychain), an dein Gerät gebunden. Unter Android liegt er verschlüsselt im privaten Speicherbereich der App, und den Schlüssel dazu schützt der Android Keystore. In beiden Fällen verlässt der Schlüssel das Gerät nicht, und wir haben keinen Zugriff darauf.

Außerhalb dieses Blocks liegt zweierlei: was ein Takt-Widget zeichnen muss, wenn du eines platzierst, und deine geplanten Mitteilungen, wenn du sie erlaubst (Abschnitt 5). Ein Widget kann nicht in den verschlüsselten Block hineinsehen; was es anzeigt, muss dafür lesbar danebenliegen. Wie viel das ist, entscheidest du zweimal — mit der Fassung, die du platzierst (auf dem Startbildschirm „Nur der Ring" oder „Ring mit Text", auf dem Sperrbildschirm des iPhones rund oder eckig), und jederzeit mit der Stufe unter Mehr → App → Widget: „Alles zeigen", „Ohne Worte" oder „Alles ausblenden". Auf „Alles ausblenden" steht dort ein Kranz ohne Tag, wie ihn jede Installation zeigt. Übertragen wird auch das nirgendwohin, und mit „Alle Daten löschen" verschwindet es mit. Legst du kein Widget an, entsteht diese Ablage nicht.

Takt nimmt sich aus der Gerätesicherung heraus. Ohne dieses Zutun würde ein Betriebssystem den Datenblock in die Sicherung deines Apple- oder Google-Kontos aufnehmen — nicht zu uns, aber eben doch an eine zweite Stelle. Takt wirkt dem auf vier Wegen zugleich entgegen:

Damit dieser Zustand nicht unbemerkt verlorengeht, prüft ihn ein automatisierter Test bei jeder Änderung am Programm: Fällt einer der vier Wege weg, schlägt der Test an, bevor eine neue Version entsteht.

Was das für dich bedeutet, mit seiner Kehrseite: Deine Einträge liegen auf diesem Gerät. Eine Gerätesicherung trägt sie deshalb auch nicht auf ein neues Gerät — wenn du wechselst, nimmst du deine Historie über die Sicherungsdatei mit, die Takt dir selbst erzeugt (siehe Abschnitt 4). Diese Datei liegt dort, wo du sie hinlegst, und untersteht deiner Entscheidung.

Zwei Schutzmechanismen sind eingebaut:

2.3 Was Takt nicht tut

Wir zählen das einzeln auf, weil die Abwesenheit dieser Dinge das Produkt ist:

2.4 Die rechtliche Einordnung: Wer ist verantwortlich — und was folgt daraus?

Diese Frage ist der eigentliche Punkt, und wir beantworten sie offen, weil die Antwort erklärt, warum diese Erklärung so kurz ist, wo es um deine Gesundheitsdaten geht.

Unsere Einordnung: Wir sind Verantwortliche im Sinne der DSGVO — und gerade deshalb können wir dir zeigen, wie wenig das bei Takt bedeutet.

Wir könnten es uns leichter machen. Es gäbe das Argument, ein Hersteller reiner Gerätesoftware sei überhaupt nicht Verantwortlicher, weil er die Daten nie sieht. Wir führen dieses Argument nicht, und zwar aus einem einfachen Grund: Es hält der Prüfung nicht stand.

Der Test fragt nach Entscheidungsmacht, nicht nach Zugriff. Verantwortlicher ist nach Art. 4 Nr. 7 DSGVO, wer über Zwecke und Mittel der Verarbeitung entscheidet. Genau das tun wir: Wir legen fest, welche Felder es gibt, wie gerechnet wird, was wie lange gespeichert bleibt und was beim Löschen passiert. Du entscheidest, ob du etwas einträgst — nicht wozu oder wie verarbeitet wird. Dass die Daten dein Gerät nie verlassen, ändert daran nichts: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg beantwortet die Frage, ob ein Verantwortlicher Zugang zu den Daten haben muss, ausdrücklich mit Nein — verantwortlich ist, wer „eine bestimmende Einflussnahme auf den Zweck und die (wesentlichen) Mittel" ausübt, „auch wenn er niemals tatsächlich Zugang zu den Daten hat oder haben wird".

Warum wir das nicht kleinreden. Eine Verantwortlichkeit, die man wegargumentiert, ist im Streitfall wertlos — und sie stünde quer zu dem, was wir sonst behaupten. Wir übernehmen sie lieber und zeigen, woran sie sich abarbeitet:

Pflichten des Verantwortlichen und worauf sie bei Takt hinauslaufen
Pflicht des VerantwortlichenWie sie bei Takt aussieht
Empfänger offenlegenEs gibt keine. Kein Server, kein Dienstleister, kein Analysewerkzeug.
DrittlandübermittlungFindet nicht statt — die Daten verlassen dein Gerät nicht.
Auskunft erteilenDu hast sie bereits vollständig: in der App und als Export.
LöschenMachst du selbst und sofort. Wir könnten es nicht, selbst wenn wir wollten.
Datenpanne meldenEin Einbruch bei uns kann deine Zyklusdaten nicht erreichen. Es liegen keine da.
Verarbeitungsverzeichnis führenFühren wir. Es ist ungewöhnlich kurz — genau das ist der Punkt.

Was daraus folgt, ist keine Schwäche, sondern der Beleg: Die meisten Pflichten eines Verantwortlichen laufen bei uns ins Leere, weil es nichts gibt, worauf sie zugreifen könnten. Nicht weil wir uns entzogen hätten, sondern weil die App so gebaut ist. Ein Anbieter mit Server müsste dir an dieser Stelle erklären, wen er beauftragt hat und wie lange er speichert. Wir müssen dir erklären, dass die Frage bei uns keinen Gegenstand hat.

Was für dich gilt, ist eine getrennte Frage. Dass du deine eigenen Daten für dich selbst aufzeichnest, ist eine ausschließlich persönliche Tätigkeit (Art. 2 Abs. 2 lit. c DSGVO) — du wirst dadurch nicht selbst zur Verantwortlichen. Das schützt dich und sagt nichts darüber, wie wir einzuordnen sind. Zwei verschiedene Fragen, die oft vermischt werden.

Und offen gesagt: Kein Gericht hat bisher über eine App entschieden, bei der niemand außer der Nutzerin je Zugriff hat. Wir haben die vorsichtigere Position gewählt, nicht die für uns bequemere.

Warum es diese Erklärung dann überhaupt gibt. Aus drei Gründen. Erstens gilt die Einordnung oben nur für die App: Für unsere Website, für den Support per E-Mail und für den Kauf über die Stores sieht es anders aus, und diese Fälle beschreiben wir unten vollständig. Zweitens verlangen beide Stores von jeder Gesundheits-App eine öffentlich erreichbare Datenschutzerklärung, unabhängig von der Architektur. Und drittens — der eigentliche Grund — sollst du nachprüfen können, was wir behaupten, statt es glauben zu müssen. Eine Datenschutzerklärung, die man nicht versteht, schützt niemanden.

2.5 Deine Einwilligung beim ersten Start — was sie ist und was sie nicht ist

Beim Einrichten von Takt bitten wir dich ausdrücklich darum, der Erfassung von Gesundheitsdaten in der App zuzustimmen. Wir sind ehrlich, was diese Einwilligung leistet:

Diese Einwilligung ist unsere Rechtsgrundlage. Zyklusdaten sind Gesundheitsdaten und damit eine besondere Kategorie personenbezogener Daten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO); ihre Verarbeitung ist grundsätzlich untersagt, solange keine der Ausnahmen greift. Wir stützen uns auf deine ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Das ist kein Auffangnetz und keine Vorsichtsmaßnahme, sondern der tragende Grund — passend zu unserer Einordnung in Abschnitt 2.4.

Sie leistet zugleich zweierlei: Sie dokumentiert deine bewusste Entscheidung, und sie erfüllt, was beide Stores von Apps verlangen, die Gesundheitsdaten erfassen.

Die Einwilligung ist freiwillig und wird nicht im Kleingedruckten versteckt: Sie ist ein eigener Schritt beim Einrichten, in klarer Sprache, mit einer eigenen Zustimmung. Du kannst sie jederzeit unter Mehr → Rechtliches → Einwilligungen verwalten widerrufen. Der Widerruf wirkt für die Zukunft; die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Erfassung bleibt unberührt. Deine bereits gespeicherten Einträge bleiben nach einem Widerruf unverändert auf deinem Gerät, bis du sie selbst löschst oder die App entfernst — wir können sie nicht anfassen.

3. Apple Health und Health Connect: Takt arbeitet getrennt davon

Takt bleibt von Apple Health und Health Connect vollständig getrennt. Keine Systemberechtigung, kein Berechtigungsdialog, kein laufender Zugriff, kein Import. Die App liest dort nichts, und sie schreibt dorthin nie etwas.

Eine Rechtsgrundlage ist hier gegenstandslos, weil es keine Verarbeitung gibt. Wo nichts erhoben wird, bleibt auch nichts einzuwilligen.

§ 25 TDDDG greift hier nicht, und der Grund ist einfacher geworden: Die Norm betrifft den Zugriff einer App auf dein Endgerät. Takt greift auf keinen Gesundheitsspeicher zu. Für Takts eigene Speicherung deiner Einträge gilt sie ebenfalls nicht: Die ist die Kernleistung selbst und damit „unbedingt erforderlich“ (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).

4. Export, Sicherung, Arztbericht: der einzige Weg nach draußen — und du gehst ihn

Takt kann deine Daten für dich herausgeben:

Die Erzeugung dieser Dateien passiert komplett auf deinem Gerät. Es wird nichts an uns gesendet — auch nicht der Arztbericht.

Sobald du die Datei aber teilst, verlässt sie dein Gerät. Takt reicht sie dafür an die Teilen-Funktion deines Betriebssystems weiter. Was danach passiert, bestimmst allein du mit der Wahl des Ziels: Ein E-Mail-Versand geht über deinen E-Mail-Anbieter, eine Ablage in einer Cloud liegt danach bei diesem Cloud-Anbieter, ein Messenger-Versand bei diesem Messenger. Für diese Ziele gelten deren Datenschutzbestimmungen, nicht unsere — wir sind daran nicht beteiligt und erfahren nichts davon.

Unser Rat, ausdrücklich gemeint: Ein Zyklus-Export ist ein Gesundheitsdokument. Behandle ihn wie einen Arztbrief. Für den Weg zur Ärztin ist das PDF auf dem eigenen Gerät oder ein Ausdruck die sicherste Form; ein unverschlüsselter E-Mail-Versand ist es nicht.

5. Mitteilungen, Widgets, Benachrichtigungen

6. Kauf und Abonnement über die Stores

Takt hat kein eigenes Bezahlsystem und kein Konto. Der Kauf des Abonnements läuft ausschließlich über den Apple App Store bzw. Google Play.

Was wir hier nicht verschweigen: Dass du Takt geladen und gekauft hast, wissen Apple bzw. Google — das ist die eine Datenspur, die auch eine App ohne Server erzeugt, und wir können sie dir nicht abnehmen. Sie sagt nichts über deinen Zyklus, denn dorthin reicht kein Store. Aber sie existiert, sie liegt außerhalb unseres Einflusses, und für eine Nutzerin mit hohem Schutzbedarf ist sie die verbleibende Lücke. Wir nennen sie lieber, als so zu tun, als gäbe es sie nicht.

7. Die Website taktcycle.com

Für die Website gilt die Einordnung aus Abschnitt 2.4 nicht — hier sind wir Verantwortliche. Es bleibt trotzdem übersichtlich.

7.1 Was beim Aufruf der Seite anfällt

Beim Aufruf der Website fallen ein paar technisch notwendige Angaben an — einen Teil schickt dein Browser mit, der Rest entsteht beim Ausliefern:

aufgerufene Seite · Datum und Uhrzeit des Abrufs · übertragene Datenmenge · Meldung über erfolgreichen Abruf · Browsertyp und -version · Betriebssystem · verweisende Seite (Referrer) · deine IP-Adresse

Ohne deine IP-Adresse wüsste kein Server, wohin er die Antwort schicken soll. Das ist keine Entscheidung von uns, sondern die Funktionsweise des Internets.

Ein Zugriffsprotokoll entsteht daraus nicht. An der Zone, über die unser Hoster diese Seite ausliefert, ist die Protokollierung abgeschaltet. Es wird also keine Datei geführt, in der dein Besuch mit IP-Adresse, Uhrzeit und aufgerufener Seite steht — wir bekommen keine solche Datei, wir speichern keine, und wir werten keine aus. Ob der Schalter noch aus ist, wird bei jeder Aktualisierung der Seite automatisch nachgelesen.

7.2 Hosting

Die Website wird gehostet von BunnyWay, informacijske storitve d.o.o., Dunajska cesta 165, 1000 Ljubljana, Slowenien. Der Hoster verarbeitet die oben genannten Daten in unserem Auftrag; es besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Die Server stehen in der EU/im EWR. Eine Übermittlung in Drittländer außerhalb der EU/des EWR findet nicht statt.

7.3 Was die Website nicht tut

7.4 Das Rückmeldungs-Formular auf /kontakt

Auf /kontakt steht ein Formular, mit dem du uns sagen kannst, was dir an der App auffällt. Es hat kein Feld für deinen Namen, keins für deine E-Mail-Adresse und keins für irgendetwas aus deinem Zyklus — nicht, weil wir diese Angaben später löschen, sondern weil wir sie gar nicht erst erfragen.

Was du absendest. Drei Angaben wählst du aus fest vorgegebenen Listen aus: was dir aufgefallen ist, wo in der App es war und worum es ging. Dazu kannst du einen Text schreiben — freiwillig, höchstens 2.000 Zeichen. Das Formular enthält außerdem ein für Menschen unsichtbares Feld, das automatische Einsendungen abfängt; sein Inhalt wird nur geprüft und nie abgelegt.

Was davon abgelegt wird. Die drei ausgewählten Angaben, dein Text — falls du einen geschrieben hast — und der Tag der Absendung. Mehr schreiben wir nicht in den Eintrag: keine Uhrzeit, keine laufende Nummer. Statt einer Nummer bekommt jeder Eintrag einen zufälligen Namen.

Der Speicher darunter hält aber eine Uhrzeit fest, und wir können sie lesen. Hier trennen wir zwei Dinge, die leicht zusammenfallen: den Eintrag und die Ablage, in der er liegt. Der Eintrag trägt keine Uhrzeit — die Ablage schon. Sie notiert von sich aus zu jeder Datei, wann diese angelegt wurde, auf die Millisekunde genau. Damit liegt neben der Uhrzeit auch die Reihenfolge vor, in der die Rückmeldungen eines Tages eingegangen sind; der zufällige Name allein verhindert sie also nicht. Und dieser Vermerk ist uns zugänglich: Wir lesen ihn mit demselben Zugangsschlüssel, mit dem wir die Rückmeldungen selbst abrufen. Ihn als eine rein technische Angelegenheit unseres Anbieters hinzustellen, wäre deshalb nicht ehrlich.

Warum wir ihn nicht einfach abschalten. Der Speicher kennt keinen Schalter dafür. Eine Datei nachträglich zu überschreiben würde den Vermerk nicht entfernen, sondern durch einen anderen Zeitpunkt ersetzen; Einträge zu einer Tagesdatei zu bündeln, verschöbe dasselbe nur eine Ebene höher. Was ihn wirksam begrenzt, ist die Löschung: Mit dem Eintrag verschwindet auch sein Vermerk, und wir löschen einen Eintrag, sobald er ausgewertet ist (siehe Speicherdauer weiter unten). Bis dahin gilt: Wann du dieses Formular abgeschickt hast, können wir sehen — und damit ungefähr auch, wann du dich mit der App beschäftigt hast. Genau diese Verknüpfung wollten wir vermeiden; am Speicher ist es uns nicht gelungen, und wir schreiben das lieber hin, als es zu verschweigen.

Was nicht gelesen wird. Deine IP-Adresse, deine Browserkennung und die verweisende Seite werden beim Absenden nicht einmal ausgelesen — sie stehen der Gegenstelle also gar nicht zur Verfügung. Auf diesen Unterschied kommt es uns an: „Wir speichern es nicht" ist eine Zusage über den Umgang mit einer Angabe; „wir erheben es nicht" heißt, dass es diese Angabe bei uns nicht gibt. Geprüft wird einzig, ob die Absendung von unserer eigenen Seite kommt — dieser Wert ist unser eigener Domainname und sagt über dich nichts.

Wo die Rückmeldungen liegen. In einem eigenen, vom Rest der Website getrennten Speicher in Deutschland. Dieser Speicher ist über das Netz nicht abrufbar — es gibt keine Adresse, unter der jemand die Einträge aufrufen könnte; wir rufen sie mit dem Zugangsschlüssel ab. Betrieben wird er von demselben Auftragsverarbeiter wie das Hosting in 7.2 und unter demselben Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Die Obergrenze zählt Einträge, keine Menschen. Pro Tag nehmen wir höchstens 500 Rückmeldungen an. Gezählt wird dabei, wie viele Einträge an diesem Tag bereits abgelegt sind — nicht, wie oft jemand abgeschickt hat. Einen Zähler pro Absenderin oder pro IP-Adresse gibt es ausdrücklich nicht.

Der abgelegte Eintrag lässt sich für sich genommen niemandem zuordnen — drei Auswahlwerte und ein Datum sagen über dich nichts. Der freiwillige Text kann das aufheben, denn dort kannst du hineinschreiben, was du willst, und wir legen ihn so ab, wie du ihn geschrieben hast. Bitte tu es nicht: Nenn uns keinen Namen, keine Adresse und nichts aus deinem Zyklus. Beschreib, was dir aufgefallen ist, nicht dich.

Antworten können wir dir darauf nicht. Es gibt kein Konto und keine Adresse, an die eine Antwort gehen könnte — das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Folge davon, dass wir nicht wissen, wer du bist. Brauchst du eine Antwort, schreib uns stattdessen eine E-Mail (Abschnitt 8).

Die Übertragung selbst ist nicht anonym. Wie bei jedem Aufruf einer Seite trägt auch das Absenden des Formulars deine IP-Adresse zu unserem Hoster — ohne sie käme die Anfrage nirgends an. Was dabei anfällt und warum daraus kein Zugriffsprotokoll entsteht, steht in 7.1.

7a. Takt in sozialen Netzwerken

Takt hat Profile auf Instagram, TikTok, YouTube, X, Reddit und Pinterest, jeweils unter taktcycle. Die App und diese Website binden keines dieser Netzwerke ein. Ein Profil erreichst du nur, wenn du die Plattform selbst öffnest.

Was wir dort verarbeiten. Wir lesen und beantworten, was du uns öffentlich schreibst: Kommentare unter unseren Beiträgen und Erwähnungen unseres Profils, zusammen mit deinem öffentlichen Profilnamen. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse, mit den Menschen zu sprechen, die sich öffentlich an uns wenden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Schreibst du in einem öffentlichen Kommentar etwas über deine Gesundheit, hast du es selbst öffentlich gemacht (Art. 9 Abs. 2 lit. e DSGVO). Kommentare, die mehr über dich oder andere verraten, als an diese Stelle gehört, können wir ausblenden oder löschen. Was dich persönlich betrifft, schreibst du uns am besten per E-Mail (Abschnitt 8).

Direktnachrichten auf Instagram. Unser Postfach dort ist offen, und wir antworten. Zwei Dinge gehören dazu: Nachrichten auf Instagram sind seit Mai 2026 nicht mehr Ende-zu-Ende-verschlüsselt — was du uns dort schreibst, liegt bei Meta und ist für Meta lesbar. Und wir antworten dort kurz: Alles, was deinen Zyklus, deine Gesundheit oder dein Abo betrifft, beantworten wir per E-Mail (Abschnitt 8), wo es zwischen dir und uns bleibt. Was in einer Nachricht steht, lesen und beantworten wir und löschen es danach; wir übernehmen es in keine Liste und werten es nicht aus.

Was wir dort sehen. Auf Instagram führen wir seit Oktober 2026 ein professionelles Konto. Instagram zeigt uns dort, wie die anderen Plattformen, nur zusammengefasste Zahlen, etwa wie oft ein Beitrag angesehen wurde und grob, aus welchen Ländern und Altersgruppen die Menschen kommen, die ihn sehen. Einzelne Personen erkennen wir daran nicht. Stimmst du in einer unserer Story-Umfragen ab, zeigt Instagram uns deinen Profilnamen und deine Antwort; wir zählen nur, wie die Umfrage insgesamt ausgeht.

Was die Plattform selbst tut, bestimmt sie. Beim Aufruf eines Profils erhebt die Plattform eigene Daten, etwa über dein Gerät, dein Nutzungsverhalten und für Werbung. Darauf haben wir keinen Einfluss. Die Plattformen verarbeiten Daten auch in den USA und anderen Ländern außerhalb der EU. Wie, steht in ihren Datenschutzerklärungen: Instagram · TikTok · YouTube · X · Reddit · Pinterest

Deine Rechte (Abschnitt 9) kannst du uns gegenüber geltend machen. Für das, was die Plattform selbst verarbeitet, wendest du dich am wirksamsten direkt an sie.

7b. Werbung für Takt

Wir werben für Takt mit bezahlten Anzeigen: auf Instagram, im App Store und bei Google. Festgelegt haben wir dabei nur, in welchen Ländern und Sprachen, auf welchen Geräten und an welchen Stellen sie erscheinen, im App Store auch zu welchen Suchbegriffen, und bei Instagram ein Mindestalter von 18 Jahren. Interessen oder Merkmale zu Gesundheit, Zyklus oder Familienplanung wählen wir nicht. Wen eine Plattform in diesem Rahmen erreicht, entscheidet sie selbst.

Wir melden den Plattformen nichts zurück: Weder die App noch diese Website enthält ein Pixel oder ein anderes Werkzeug der Plattformen, und wir laden keine Listen von Personen hoch. Die Plattformen zeigen uns zusammengefasste Zahlen, etwa wie oft eine Anzeige gezeigt und angetippt wurde und wie viele Installationen und Käufe auf eine Kampagne zurückgehen; einzelne Personen erkennen wir daran nicht. Öffnest du unsere Website aus einer Instagram-Anzeige, misst Meta in seinem eigenen Browser, dass die Seite geladen wurde; das tut Meta selbst. Grundlage für unsere Anzeigen ist unser berechtigtes Interesse, Takt bekannt zu machen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

8. Kontakt und Support

Schreibst du uns eine E-Mail, verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse und alles, was du uns mitteilst. Hier sind wir Verantwortliche.

Wichtig, und bitte ernst nehmen: Schick uns keine Gesundheitsdaten, wenn es nicht unvermeidbar ist. Für eine Support-Anfrage brauchen wir sie nicht. Beschreib das Problem, nicht deinen Zyklus. Solltest du uns für eine Fehlersuche doch einmal einen Export senden wollen, fragen wir vorher ausdrücklich und löschen die Datei sofort nach Klärung.

Wenn wir dir zuerst schreiben. Wir schreiben gelegentlich Creatorinnen an, die öffentlich über Zyklus und Gesundheit sprechen. Dafür nutzen wir deinen Namen und die Anschrift oder geschäftliche E-Mail-Adresse, die du selbst veröffentlicht hast, zum Beispiel im Impressum deiner Website. Im Anschreiben steht, woher wir sie haben.

9. Deine Rechte

Nach der DSGVO stehen dir diese Rechte zu:

Betroffenenrechte nach der DSGVO und die zugehörigen Normen
RechtNorm
Auskunft über die zu deiner Person gespeicherten DatenArt. 15
Berichtigung unrichtiger DatenArt. 16
LöschungArt. 17
Einschränkung der VerarbeitungArt. 18
DatenübertragbarkeitArt. 20
Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter InteressenArt. 21
Widerruf einer erteilten Einwilligung, mit Wirkung für die ZukunftArt. 7 Abs. 3

Wende dich dafür an die Adresse in Abschnitt 1.

Die ehrliche Anmerkung dazu: Für deine Zyklusdaten laufen diese Rechte uns gegenüber ins Leere — nicht weil wir sie verweigern, sondern weil wir die Daten nicht haben. Eine Auskunft von uns über deine Einträge wäre eine leere Auskunft. Du übst diese Rechte in Takt selbst aus, unmittelbar und ohne Antrag an irgendwen:

Und die Warnung, die dazugehört: Weil es keine Cloud gibt, ist der Datenblock auf deinem Gerät die einzige Kopie deiner Historie. Löschst du die App, ist sie fort — auch für uns unwiederbringlich, weil wir nie eine Kopie hatten. Mach vorher eine Sicherung, wenn dir deine Daten etwas bedeuten.

Du kannst dich mit jeder Beschwerde zum Datenschutz auch direkt an uns wenden. Wir bestätigen den Eingang und antworten dir schriftlich, so schnell wir können.

Beschwerderecht: Du kannst dich jederzeit bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, Art. 77 DSGVO — insbesondere in dem Mitgliedstaat deines Aufenthaltsorts, deines Arbeitsplatzes oder des mutmaßlichen Verstoßes. Für uns zuständig ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Postfach 1349, 91504 Ansbach.

10. Weitergabe, Drittländer, automatisierte Entscheidungen

11. Alter

Takt richtet sich an Personen ab 13 Jahren. Dein Geburtsjahr gibst du freiwillig an (die eine Ausnahme nennt Abschnitt 2.1); der Arztbericht stellt damit den Referenzbereich deines Alters neben deinen Wert. Diese Angabe bleibt wie alle anderen auf deinem Gerät — wir erhalten sie nicht und können sie nicht prüfen. Eine Altersverifikation findet deshalb nicht statt und ist technisch auch nicht möglich. Jüngeren Nutzerinnen empfehlen wir, die Nutzung mit einer erziehungsberechtigten Person zu besprechen — nicht aus rechtlicher Vorsicht, sondern weil das Thema es verdient.

12. Änderungen dieser Erklärung

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die App oder die Rechtslage ändert. Maßgeblich ist die jeweils auf dieser Seite veröffentlichte Fassung; das Datum oben zeigt den Stand. Ändert sich etwas Wesentliches an der Art, wie mit deinen Daten umgegangen wird, weisen wir in der App darauf hin — nicht still auf einer Unterseite.


Für die Vollständigkeit: Takt ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine ärztliche Beratung. Was Takt ist und was nicht, steht in den AGB, Abschnitt 2.