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TAKT

Rechtliches

Datenschutzerklärung

Stand: · Gültig für die App „Takt – Zyklus & Periode" und die Website taktcycle.com

Diese deutsche Fassung ist die rechtlich maßgebliche für Deutschland und Österreich. Für Irland ist die englische Fassung maßgeblich. Für Deutschland und Österreich ist die englische Fassung eine Übersetzung zum Mitlesen; weichen beide voneinander ab, gilt der deutsche Text. Für Nutzerinnen in den USA gilt ein eigenes Dokument, und dort ist Englisch maßgeblich: Datenschutzerklärung für Gesundheitsdaten (USA).

Das Wichtigste in fünf Zeilen

  • Es gibt kein Konto und keine Registrierung.
  • Die App weiß nicht, wer du bist.
  • Die Verschlüsselung leistet das Betriebssystem mit einem Schlüssel, der das Gerät nicht verlässt und auf den wir keinen Zugriff haben.
  • Kein Server, kein Backend, keine Cloud von uns.
  • Keine Weitergabe an Dritte — weder verkauft noch getauscht noch „anonymisiert geteilt".

Du musst uns das nicht glauben. Schalte dein Gerät in den Flugmodus. Takt arbeitet unverändert weiter — Eintragen, Berechnen, Auswerten, Arztbericht, alles. Nur der Kauf und die Wiederherstellung des Abonnements brauchen eine Verbindung, weil sie über den App Store bzw. Google Play laufen. Was ohne Netz vollständig funktioniert, braucht keinen Server — und Takt sendet nichts.

Maßgeblich ist der vollständige Text darunter; diese fünf Zeilen sind eine Auswahl daraus und ersetzen ihn nicht.

1. Wer für diese Datenschutzerklärung verantwortlich ist

TRAJA Projects
Inhaber: Bao Anh Tran
Sulzbacher Straße 48
90489 Nürnberg
Deutschland

E-Mail: traja.projects@gmail.com

Eine Datenschutzbeauftragte oder einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht bestellt. Die Voraussetzungen des Art. 37 DSGVO und des § 38 BDSG liegen nicht vor: Wir beschäftigen nicht mindestens 20 Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, und unsere Kerntätigkeit besteht weder in umfangreicher Überwachung noch in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Datenkategorien — denn die Gesundheitsdaten unserer Nutzerinnen verarbeiten wir gar nicht (siehe Abschnitt 2).

2. Die App: warum deine Zyklusdaten für uns nicht existieren

Dies ist der Kern dieser Erklärung, und er verlangt eine Begründung statt einer Behauptung.

2.1 Was Takt auf deinem Gerät speichert

Takt speichert genau die Angaben, die du selbst einträgst oder aus einer von dir freigegebenen Quelle importierst. Ein Tageseintrag kann enthalten:

Angaben, die ein Tageseintrag in Takt enthalten kann
AngabeWerte
Basaltemperatur35,0–40,0 °C
Blutungkeine · Schmierblutung · leicht · mittel · stark
Zervixschleimtrocken · cremig · wässrig · spinnbar
Muttermunddreistufig (optional, ab Werk ausgeschaltet)
Ruhepuls40–160 bpm (optional, ab Werk ausgeschaltet)
Verkehrein einzelnes Ja für den Tag (optional, ab Werk ausgeschaltet)
SymptomeMehrfachauswahl aus 15 vorgegebenen Symptomen
Tages-Stufemild · mittel · schwer — nur bei den beiden Symptomen Hitzewallungen und Nachtschweiß, und auch dort freiwillig
Notizfreier Text, den du selbst bestimmst

Die Tages-Stufe ist die einzige Angabe, die nicht für jedes Symptom offensteht: Hitzewallungen und Nachtschweiß begleiten Frauen oft über Jahre, und ein bloßes Ja sagt nach einigen Monaten nichts mehr. Wer die Stufe nicht setzt, hat das Symptom trotzdem vollständig erfasst — sie ist ein Zusatz zum Ja, kein zweites Pflichtfeld. Takt bildet aus ihr keine Punktzahl und legt keinen Schwellenwert an; sie bleibt der Wert, den du eingetragen hast.

Zusätzlich, einmalig und freiwillig: dein Geburtsjahr — nur die Jahreszahl, kein vollständiges Datum. Takt braucht sie für einen einzigen Zweck: Der klinische Normbereich für Zyklusschwankungen ist altersabhängig, und ohne dein Alter legt der Zyklusbericht die laxere Schwelle an. Gibst du sie nicht an, zeigt Takt die Achse ohne Bewertung — der Bericht wird dann ungenauer, nicht falsch. Die Frage begegnet dir nicht beim ersten Start, sondern erst dort, wo der Arztbericht entsteht, also dort, wo der Wert überhaupt etwas bewirkt; sie offen zu lassen ist eine vollwertige Antwort. Nachtragen oder wieder entfernen kannst du den Jahrgang jederzeit in den Zyklus-Einstellungen.

Dazu kommen deine Einstellungen (welche Zeichen du erfassen willst, deine Zyklusvorgaben, deine Mitteilungen, die Sprache der Oberfläche, ob die App-Sperre aktiv ist) und die daraus berechneten Ergebnisse.

2.1a Deine Lebenslinie — Ereignisse, die du selbst setzt

Neben deinen Zyklen kannst du festhalten, was in deinem Leben war: Pille oder Ring · Spirale · Schwangerschaft · Stillzeit · Krankheit · Medikament · Operation · Therapie · Diät oder Gewicht · Sport · Beziehung · Job · Umzug · Belastung · gute Zeit · Urlaub — oder etwas anderes mit deinem eigenen Wort. Zu jedem Ereignis gehören ein Tag oder ein Zeitraum, wie sicher du dir beim Datum bist, wahlweise eine Notiz und deine eigene Einordnung („eher gut" oder „eher schwer"). Bei einer Schwangerschaft kannst du festhalten, wie sie endete — mit einer Geburt oder früher.

Takt unterscheidet dabei nicht zwischen Fehlgeburt und Abbruch und speichert diese Unterscheidung nirgends. Die Ereignisse fließen in keine Berechnung: Die Zyklus-Engine liest sie nicht, und Takt nennt nie einen Grund. Was die Lebenslinie zeigt, sind deine eigenen Zyklen davor und seitdem — Mitte, Spanne und Anzahl, nicht mehr.

2.1b Deine Praxis — was du zur Sprechstunde mitnimmst

Termine mit Datum, Uhrzeit und dem Namen der Praxis, den du einträgst, dein Anliegen in einem Satz, deine Themen für das Gespräch, eine Notiz zur Sprechstunde und Posten, die du selbst bezahlst (Leistung und Betrag). Dazu ein Hinweis an die Ärztin, wenn du ihn in den Arztbericht mitgeben willst.

In den Arztbericht gehen nur zwei Dinge daraus: dein Hinweis und die Ereignisse, die du selbst dafür auswählst — mit Takts Begriff, das Datum nur auf deinen Wunsch. Termine, Praxisname, deine Notiz und die Kostenposten bleiben in der App.

Freitext bleibt Freitext. In Notiz, Themen, Anliegen und Sprechstunden-Notiz schreibst du, was du willst — auch Diagnosen, Medikamente oder Behandlungen. Takt liest diese Felder nicht aus, ordnet sie nichts zu und wertet sie nicht aus.

Kein Feld ist Pflicht. Jedes nicht ausgefüllte Feld bleibt leer — Takt füllt nichts auf und schätzt nichts hinein. Optionale Zeichen kannst du dauerhaft ausblenden. Was du nicht einträgst, existiert nicht.

Takt fragt bewusst nicht nach: deinem Namen, deiner E-Mail-Adresse, deinem vollständigen Geburtsdatum, deinem Standort, deinen Kontakten, deiner Telefonnummer, deiner Geräte-ID oder einer Werbekennung. Es gibt kein Konto und keine Registrierung. Die App weiß nicht, wer du bist.

2.2 Wo diese Daten liegen

Alle Einträge liegen in einem einzigen verschlüsselten Datenblock im Schlüsselspeicher deines Betriebssystems — iOS Keychain auf iPhones, Android Keystore auf Android-Geräten. Die Verschlüsselung leistet das Betriebssystem mit einem Schlüssel, der das Gerät nicht verlässt und auf den wir keinen Zugriff haben.

Außerhalb dieses Blocks liegt genau eine Sache — und nur, wenn du sie selbst anlegst: das, was ein Takt-Widget auf deinem Startbildschirm zeichnen muss. Ein Widget kann nicht in den verschlüsselten Block hineinsehen; was es anzeigt, muss dafür lesbar danebenliegen. Wie viel das ist, entscheidest du zweimal — beim Platzieren (nur der Ring, oder der Ring mit Text) und jederzeit unter Mehr → App → Widget. Auf der leisesten Stufe steht dort ein Kranz ohne Tag, wie ihn jede Installation zeigt. Übertragen wird auch das nirgendwohin, und mit „Alle Daten löschen" verschwindet es mit. Legst du kein Widget an, entsteht diese Ablage nicht.

Takt nimmt sich aus der Gerätesicherung heraus. Ohne dieses Zutun würde ein Betriebssystem den Datenblock in die Sicherung deines Apple- oder Google-Kontos aufnehmen — nicht zu uns, aber eben doch an eine zweite Stelle. Takt wirkt dem auf vier Wegen zugleich entgegen:

Damit dieser Zustand nicht unbemerkt verlorengeht, prüft ihn ein automatisierter Test bei jeder Änderung am Programm: Fällt einer der vier Wege weg, schlägt der Test an, bevor eine neue Version entsteht.

Was das für dich bedeutet, mit seiner Kehrseite: Deine Einträge liegen auf diesem Gerät. Eine Gerätesicherung trägt sie deshalb auch nicht auf ein neues Gerät — wenn du wechselst, nimmst du deine Historie über die Sicherungsdatei mit, die Takt dir selbst erzeugt (siehe Abschnitt 4). Diese Datei liegt dort, wo du sie hinlegst, und untersteht deiner Entscheidung.

Zwei Schutzmechanismen sind eingebaut:

2.3 Was Takt nicht tut

Wir zählen das einzeln auf, weil die Abwesenheit dieser Dinge das Produkt ist:

2.4 Die rechtliche Einordnung: Wer ist verantwortlich — und was folgt daraus?

Diese Frage ist der eigentliche Punkt, und wir beantworten sie offen, weil die Antwort erklärt, warum diese Erklärung so kurz ist, wo es um deine Gesundheitsdaten geht.

Unsere Einordnung: Wir sind Verantwortliche im Sinne der DSGVO — und gerade deshalb können wir dir zeigen, wie wenig das bei Takt bedeutet.

Wir könnten es uns leichter machen. Es gäbe das Argument, ein Hersteller reiner Gerätesoftware sei überhaupt nicht Verantwortlicher, weil er die Daten nie sieht. Wir führen dieses Argument nicht, und zwar aus einem einfachen Grund: Es hält der Prüfung nicht stand.

Der Test fragt nach Entscheidungsmacht, nicht nach Zugriff. Verantwortlicher ist nach Art. 4 Nr. 7 DSGVO, wer über Zwecke und Mittel der Verarbeitung entscheidet. Genau das tun wir: Wir legen fest, welche Felder es gibt, wie gerechnet wird, was wie lange gespeichert bleibt und was beim Löschen passiert. Du entscheidest, ob du etwas einträgst — nicht wozu oder wie verarbeitet wird. Dass die Daten dein Gerät nie verlassen, ändert daran nichts: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg beantwortet die Frage, ob ein Verantwortlicher Zugang zu den Daten haben muss, ausdrücklich mit Nein — verantwortlich ist, wer „eine bestimmende Einflussnahme auf den Zweck und die (wesentlichen) Mittel" ausübt, „auch wenn er niemals tatsächlich Zugang zu den Daten hat oder haben wird".

Warum wir das nicht kleinreden. Eine Verantwortlichkeit, die man wegargumentiert, ist im Streitfall wertlos — und sie stünde quer zu dem, was wir sonst behaupten. Wir übernehmen sie lieber und zeigen, woran sie sich abarbeitet:

Pflichten des Verantwortlichen und worauf sie bei Takt hinauslaufen
Pflicht des VerantwortlichenWie sie bei Takt aussieht
Empfänger offenlegenEs gibt keine. Kein Server, kein Dienstleister, kein Analysewerkzeug.
DrittlandübermittlungFindet nicht statt — die Daten verlassen dein Gerät nicht.
Auskunft erteilenDu hast sie bereits vollständig: in der App und als Export.
LöschenMachst du selbst und sofort. Wir könnten es nicht, selbst wenn wir wollten.
Datenpanne meldenEin Einbruch bei uns kann deine Zyklusdaten nicht erreichen. Es liegen keine da.
Verarbeitungsverzeichnis führenFühren wir. Es ist ungewöhnlich kurz — genau das ist der Punkt.

Was daraus folgt, ist keine Schwäche, sondern der Beleg: Die meisten Pflichten eines Verantwortlichen laufen bei uns ins Leere, weil es nichts gibt, worauf sie zugreifen könnten. Nicht weil wir uns entzogen hätten, sondern weil die App so gebaut ist. Ein Anbieter mit Server müsste dir an dieser Stelle erklären, wen er beauftragt hat und wie lange er speichert. Wir müssen dir erklären, dass die Frage bei uns keinen Gegenstand hat.

Was für dich gilt, ist eine getrennte Frage. Dass du deine eigenen Daten für dich selbst aufzeichnest, ist eine ausschließlich persönliche Tätigkeit (Art. 2 Abs. 2 lit. c DSGVO) — du wirst dadurch nicht selbst zur Verantwortlichen. Das schützt dich und sagt nichts darüber, wie wir einzuordnen sind. Zwei verschiedene Fragen, die oft vermischt werden.

Und offen gesagt: Kein Gericht hat bisher über eine App entschieden, bei der niemand außer der Nutzerin je Zugriff hat. Wir haben die vorsichtigere Position gewählt, nicht die für uns bequemere.

Warum es diese Erklärung dann überhaupt gibt. Aus drei Gründen. Erstens gilt die Einordnung oben nur für die App: Für unsere Website, für den Support per E-Mail und für den Kauf über die Stores sieht es anders aus, und diese Fälle beschreiben wir unten vollständig. Zweitens verlangen beide Stores von jeder Gesundheits-App eine öffentlich erreichbare Datenschutzerklärung, unabhängig von der Architektur. Und drittens — der eigentliche Grund — sollst du nachprüfen können, was wir behaupten, statt es glauben zu müssen. Eine Datenschutzerklärung, die man nicht versteht, schützt niemanden.

2.5 Deine Einwilligung beim ersten Start — was sie ist und was sie nicht ist

Beim Einrichten von Takt bitten wir dich ausdrücklich darum, der Erfassung von Gesundheitsdaten in der App zuzustimmen. Wir sind ehrlich, was diese Einwilligung leistet:

Diese Einwilligung ist unsere Rechtsgrundlage. Zyklusdaten sind Gesundheitsdaten und damit eine besondere Kategorie personenbezogener Daten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO); ihre Verarbeitung ist grundsätzlich untersagt, solange keine der Ausnahmen greift. Wir stützen uns auf deine ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Das ist kein Auffangnetz und keine Vorsichtsmaßnahme, sondern der tragende Grund — passend zu unserer Einordnung in Abschnitt 2.4.

Sie leistet zugleich zweierlei: Sie dokumentiert deine bewusste Entscheidung, und sie erfüllt, was beide Stores von Apps verlangen, die Gesundheitsdaten erfassen.

Die Einwilligung ist freiwillig und wird nicht im Kleingedruckten versteckt: Sie ist ein eigener Schritt beim Einrichten, in klarer Sprache, mit einer eigenen Zustimmung. Du kannst sie jederzeit unter Mehr → Rechtliches → Einwilligungen verwalten widerrufen. Der Widerruf wirkt für die Zukunft; die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Erfassung bleibt unberührt. Deine bereits gespeicherten Einträge bleiben nach einem Widerruf unverändert auf deinem Gerät, bis du sie selbst löschst oder die App entfernst — wir können sie nicht anfassen.

3. Apple Health und Health Connect: Takt arbeitet getrennt davon

Takt bleibt von Apple Health und Health Connect vollständig getrennt. Keine Systemberechtigung, kein Berechtigungsdialog, kein laufender Zugriff, kein Import. Die App liest dort nichts, und sie schreibt dorthin nie etwas.

Eine Rechtsgrundlage ist hier gegenstandslos, weil es keine Verarbeitung gibt. Wo nichts erhoben wird, bleibt auch nichts einzuwilligen.

§ 25 TDDDG greift hier nicht, und der Grund ist einfacher geworden: Die Norm betrifft den Zugriff einer App auf dein Endgerät. Takt greift auf keinen Gesundheitsspeicher zu. Für Takts eigene Speicherung deiner Einträge gilt sie ebenfalls nicht: Die ist die Kernleistung selbst und damit „unbedingt erforderlich“ (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).

4. Export, Sicherung, Arztbericht: der einzige Weg nach draußen — und du gehst ihn

Takt kann deine Daten für dich herausgeben:

Die Erzeugung dieser Dateien passiert komplett auf deinem Gerät. Es wird nichts an uns gesendet — auch nicht der Arztbericht.

Sobald du die Datei aber teilst, verlässt sie dein Gerät. Takt reicht sie dafür an die Teilen-Funktion deines Betriebssystems weiter. Was danach passiert, bestimmst allein du mit der Wahl des Ziels: Ein E-Mail-Versand geht über deinen E-Mail-Anbieter, eine Ablage in einer Cloud liegt danach bei diesem Cloud-Anbieter, ein Messenger-Versand bei diesem Messenger. Für diese Ziele gelten deren Datenschutzbestimmungen, nicht unsere — wir sind daran nicht beteiligt und erfahren nichts davon.

Unser Rat, ausdrücklich gemeint: Ein Zyklus-Export ist ein Gesundheitsdokument. Behandle ihn wie einen Arztbrief. Für den Weg zur Ärztin ist das PDF auf dem eigenen Gerät oder ein Ausdruck die sicherste Form; ein unverschlüsselter E-Mail-Versand ist es nicht.

5. Mitteilungen, Widgets, Benachrichtigungen

6. Kauf und Abonnement über die Stores

Takt hat kein eigenes Bezahlsystem und kein Konto. Der Kauf des Abonnements läuft ausschließlich über den Apple App Store bzw. Google Play.

Was wir hier nicht verschweigen: Dass du Takt geladen und gekauft hast, wissen Apple bzw. Google — das ist die eine Datenspur, die auch eine App ohne Server erzeugt, und wir können sie dir nicht abnehmen. Sie sagt nichts über deinen Zyklus, denn dorthin reicht kein Store. Aber sie existiert, sie liegt außerhalb unseres Einflusses, und für eine Nutzerin mit hohem Schutzbedarf ist sie die verbleibende Lücke. Wir nennen sie lieber, als so zu tun, als gäbe es sie nicht.

7. Die Website taktcycle.com

Für die Website gilt die Einordnung aus Abschnitt 2.4 nicht — hier sind wir Verantwortliche. Es bleibt trotzdem übersichtlich.

7.1 Was beim Aufruf der Seite anfällt

Beim Aufruf der Website fallen ein paar technisch notwendige Angaben an — einen Teil schickt dein Browser mit, der Rest entsteht beim Ausliefern:

aufgerufene Seite · Datum und Uhrzeit des Abrufs · übertragene Datenmenge · Meldung über erfolgreichen Abruf · Browsertyp und -version · Betriebssystem · verweisende Seite (Referrer) · deine IP-Adresse

Ohne deine IP-Adresse wüsste kein Server, wohin er die Antwort schicken soll. Das ist keine Entscheidung von uns, sondern die Funktionsweise des Internets.

Ein Zugriffsprotokoll entsteht daraus nicht. An der Zone, über die unser Hoster diese Seite ausliefert, ist die Protokollierung abgeschaltet. Es wird also keine Datei geführt, in der dein Besuch mit IP-Adresse, Uhrzeit und aufgerufener Seite steht — wir bekommen keine solche Datei, wir speichern keine, und wir werten keine aus. Ob der Schalter noch aus ist, wird bei jeder Aktualisierung der Seite automatisch nachgelesen.

7.2 Hosting

Die Website wird gehostet von BunnyWay, informacijske storitve d.o.o., Dunajska cesta 165, 1000 Ljubljana, Slowenien. Der Hoster verarbeitet die oben genannten Daten in unserem Auftrag; es besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Die Server stehen in der EU/im EWR. Eine Übermittlung in Drittländer außerhalb der EU/des EWR findet nicht statt.

7.3 Was die Website nicht tut

7.4 Das Rückmeldungs-Formular auf /kontakt

Auf /kontakt steht ein Formular, mit dem du uns sagen kannst, was dir an der App auffällt. Es hat kein Feld für deinen Namen, keins für deine E-Mail-Adresse und keins für irgendetwas aus deinem Zyklus — nicht, weil wir diese Angaben später löschen, sondern weil wir sie gar nicht erst erfragen.

Was du absendest. Drei Angaben wählst du aus fest vorgegebenen Listen aus: was dir aufgefallen ist, wo in der App es war und worum es ging. Dazu kannst du einen Text schreiben — freiwillig, höchstens 2.000 Zeichen. Das Formular enthält außerdem ein für Menschen unsichtbares Feld, das automatische Einsendungen abfängt; sein Inhalt wird nur geprüft und nie abgelegt.

Was davon abgelegt wird. Die drei ausgewählten Angaben, dein Text — falls du einen geschrieben hast — und der Tag der Absendung. Mehr schreiben wir nicht in den Eintrag: keine Uhrzeit, keine laufende Nummer. Statt einer Nummer bekommt jeder Eintrag einen zufälligen Namen.

Der Speicher darunter hält aber eine Uhrzeit fest, und wir können sie lesen. Hier trennen wir zwei Dinge, die leicht zusammenfallen: den Eintrag und die Ablage, in der er liegt. Der Eintrag trägt keine Uhrzeit — die Ablage schon. Sie notiert von sich aus zu jeder Datei, wann diese angelegt wurde, auf die Millisekunde genau. Damit liegt neben der Uhrzeit auch die Reihenfolge vor, in der die Rückmeldungen eines Tages eingegangen sind; der zufällige Name allein verhindert sie also nicht. Und dieser Vermerk ist uns zugänglich: Wir lesen ihn mit demselben Zugangsschlüssel, mit dem wir die Rückmeldungen selbst abrufen. Ihn als eine rein technische Angelegenheit unseres Anbieters hinzustellen, wäre deshalb nicht ehrlich.

Warum wir ihn nicht einfach abschalten. Der Speicher kennt keinen Schalter dafür. Eine Datei nachträglich zu überschreiben würde den Vermerk nicht entfernen, sondern durch einen anderen Zeitpunkt ersetzen; Einträge zu einer Tagesdatei zu bündeln, verschöbe dasselbe nur eine Ebene höher. Was ihn wirksam begrenzt, ist die Löschung: Mit dem Eintrag verschwindet auch sein Vermerk, und wir löschen einen Eintrag, sobald er ausgewertet ist (siehe Speicherdauer weiter unten). Bis dahin gilt: Wann du dieses Formular abgeschickt hast, können wir sehen — und damit ungefähr auch, wann du dich mit der App beschäftigt hast. Genau diese Verknüpfung wollten wir vermeiden; am Speicher ist es uns nicht gelungen, und wir schreiben das lieber hin, als es zu verschweigen.

Was nicht gelesen wird. Deine IP-Adresse, deine Browserkennung und die verweisende Seite werden beim Absenden nicht einmal ausgelesen — sie stehen der Gegenstelle also gar nicht zur Verfügung. Auf diesen Unterschied kommt es uns an: „Wir speichern es nicht" ist eine Zusage über den Umgang mit einer Angabe; „wir erheben es nicht" heißt, dass es diese Angabe bei uns nicht gibt. Geprüft wird einzig, ob die Absendung von unserer eigenen Seite kommt — dieser Wert ist unser eigener Domainname und sagt über dich nichts.

Wo die Rückmeldungen liegen. In einem eigenen, vom Rest der Website getrennten Speicher in Deutschland. Dieser Speicher ist über das Netz nicht abrufbar — es gibt keine Adresse, unter der jemand die Einträge aufrufen könnte; wir rufen sie mit dem Zugangsschlüssel ab. Betrieben wird er von demselben Auftragsverarbeiter wie das Hosting in 7.2 und unter demselben Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Die Obergrenze zählt Einträge, keine Menschen. Pro Tag nehmen wir höchstens 500 Rückmeldungen an. Gezählt wird dabei, wie viele Einträge an diesem Tag bereits abgelegt sind — nicht, wie oft jemand abgeschickt hat. Einen Zähler pro Absenderin oder pro IP-Adresse gibt es ausdrücklich nicht.

Der abgelegte Eintrag lässt sich für sich genommen niemandem zuordnen — drei Auswahlwerte und ein Datum sagen über dich nichts. Der freiwillige Text kann das aufheben, denn dort kannst du hineinschreiben, was du willst, und wir legen ihn so ab, wie du ihn geschrieben hast. Bitte tu es nicht: Nenn uns keinen Namen, keine Adresse und nichts aus deinem Zyklus. Beschreib, was dir aufgefallen ist, nicht dich.

Antworten können wir dir darauf nicht. Es gibt kein Konto und keine Adresse, an die eine Antwort gehen könnte — das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Folge davon, dass wir nicht wissen, wer du bist. Brauchst du eine Antwort, schreib uns stattdessen eine E-Mail (Abschnitt 8).

Die Übertragung selbst ist nicht anonym. Wie bei jedem Aufruf einer Seite trägt auch das Absenden des Formulars deine IP-Adresse zu unserem Hoster — ohne sie käme die Anfrage nirgends an. Was dabei anfällt und warum daraus kein Zugriffsprotokoll entsteht, steht in 7.1.

7a. Takt in sozialen Netzwerken

Takt hat Profile auf Instagram, TikTok, YouTube, X, Reddit und Pinterest, jeweils unter taktcycle. Die App und diese Website binden keines dieser Netzwerke ein. Ein Profil erreichst du nur, wenn du die Plattform selbst öffnest.

Was wir dort verarbeiten. Wir lesen und beantworten, was du uns öffentlich schreibst: Kommentare unter unseren Beiträgen und Erwähnungen unseres Profils, zusammen mit deinem öffentlichen Profilnamen. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse, mit den Menschen zu sprechen, die sich öffentlich an uns wenden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Schreibst du in einem öffentlichen Kommentar etwas über deine Gesundheit, hast du es selbst öffentlich gemacht (Art. 9 Abs. 2 lit. e DSGVO). Kommentare, die mehr über dich oder andere verraten, als an diese Stelle gehört, können wir ausblenden oder löschen. Was dich persönlich betrifft, schreibst du uns am besten per E-Mail (Abschnitt 8). Auf Instagram ist unser Postfach für Direktnachrichten geschlossen.

Was wir dort sehen. Auf Instagram führen wir ein persönliches Konto ohne Statistikfunktion. Stimmst du in einer unserer Story-Umfragen ab, zeigt Instagram uns deinen Profilnamen und deine Antwort. Wir zählen nur, wie die Umfrage insgesamt ausgeht. Andere Plattformen zeigen uns zusammengefasste Zahlen, etwa wie oft ein Beitrag angesehen wurde. Einzelne Personen erkennen wir daran nicht.

Was die Plattform selbst tut, bestimmt sie. Beim Aufruf eines Profils erhebt die Plattform eigene Daten, etwa über dein Gerät, dein Nutzungsverhalten und für Werbung. Darauf haben wir keinen Einfluss. Die Plattformen verarbeiten Daten auch in den USA und anderen Ländern außerhalb der EU. Wie, steht in ihren Datenschutzerklärungen: Instagram · TikTok · YouTube · X · Reddit · Pinterest

Deine Rechte (Abschnitt 9) kannst du uns gegenüber geltend machen. Für das, was die Plattform selbst verarbeitet, wendest du dich am wirksamsten direkt an sie.

8. Kontakt und Support

Schreibst du uns eine E-Mail, verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse und alles, was du uns mitteilst. Hier sind wir Verantwortliche.

Wichtig, und bitte ernst nehmen: Schick uns keine Gesundheitsdaten, wenn es nicht unvermeidbar ist. Für eine Support-Anfrage brauchen wir sie nicht. Beschreib das Problem, nicht deinen Zyklus. Solltest du uns für eine Fehlersuche doch einmal einen Export senden wollen, fragen wir vorher ausdrücklich und löschen die Datei sofort nach Klärung.

9. Deine Rechte

Nach der DSGVO stehen dir diese Rechte zu:

Betroffenenrechte nach der DSGVO und die zugehörigen Normen
RechtNorm
Auskunft über die zu deiner Person gespeicherten DatenArt. 15
Berichtigung unrichtiger DatenArt. 16
LöschungArt. 17
Einschränkung der VerarbeitungArt. 18
DatenübertragbarkeitArt. 20
Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter InteressenArt. 21
Widerruf einer erteilten Einwilligung, mit Wirkung für die ZukunftArt. 7 Abs. 3

Wende dich dafür an die Adresse in Abschnitt 1.

Die ehrliche Anmerkung dazu: Für deine Zyklusdaten laufen diese Rechte uns gegenüber ins Leere — nicht weil wir sie verweigern, sondern weil wir die Daten nicht haben. Eine Auskunft von uns über deine Einträge wäre eine leere Auskunft. Du übst diese Rechte in Takt selbst aus, unmittelbar und ohne Antrag an irgendwen:

Und die Warnung, die dazugehört: Weil es keine Cloud gibt, ist der Datenblock auf deinem Gerät die einzige Kopie deiner Historie. Löschst du die App, ist sie fort — auch für uns unwiederbringlich, weil wir nie eine Kopie hatten. Mach vorher eine Sicherung, wenn dir deine Daten etwas bedeuten.

Beschwerderecht: Du kannst dich jederzeit bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, Art. 77 DSGVO — insbesondere in dem Mitgliedstaat deines Aufenthaltsorts, deines Arbeitsplatzes oder des mutmaßlichen Verstoßes. Für uns zuständig ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Postfach 1349, 91504 Ansbach.

10. Weitergabe, Drittländer, automatisierte Entscheidungen

11. Alter

Takt richtet sich an Personen ab 13 Jahren. Du kannst dein Geburtsjahr freiwillig angeben, damit der Zyklusbericht den altersrichtigen Normbereich anlegt. Diese Angabe bleibt wie alle anderen auf deinem Gerät — wir erhalten sie nicht und können sie nicht prüfen. Eine Altersverifikation findet deshalb nicht statt und ist technisch auch nicht möglich. Jüngeren Nutzerinnen empfehlen wir, die Nutzung mit einer erziehungsberechtigten Person zu besprechen — nicht aus rechtlicher Vorsicht, sondern weil das Thema es verdient.

12. Änderungen dieser Erklärung

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die App oder die Rechtslage ändert. Maßgeblich ist die jeweils auf dieser Seite veröffentlichte Fassung; das Datum oben zeigt den Stand. Ändert sich etwas Wesentliches an der Art, wie mit deinen Daten umgegangen wird, weisen wir in der App darauf hin — nicht still auf einer Unterseite.


Für die Vollständigkeit: Takt ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine ärztliche Beratung. Was Takt ist und was nicht, steht in den AGB, Abschnitt 2.